Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 14. September 2017

Ein Hörspiel zum Umgang der Menschen mit ihrer Stimme – Von Frieder Butzmann

Warum mag der Mensch seine eigene Stimme nicht? Immer wieder ist das Entsetzen derer zu beobachten, die zum ersten Mal eine Tonaufnahme der eigenen Stimme hören. Ihre Stimme sei schläfrig, platt, gequetscht, quakig, rau, gepresst, piepsig, finden sie. Niemals ist zu vernehmen, dass sie überraschend hell, klar, fröhlich, motivierend, bestimmt oder verführerisch klinge. Hörphysiologen wissen, dass die Stimme, die wir beim Sprechen hören, über den Umweg der Backenknochen an unser Ohr dringt, was eine Tonhöhenabsenkung und Klangfarbenveränderung bewirkt. Wenn wir dann eine Aufnahme der Stimme über Lautsprecher hören, erkennen wir sie nicht wieder. Sie ist uns fremd, erinnert nur entfernt an unsere eigene Stimme.

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/die-schrecklichsten-stimmen-ein-hoerspiel-zum-umgang-der-menschen-mit-ihrer-stimme/-/id=8986864/did=20251744/nid=8986864/1f16lu8/index.html

Read Full Post »

Read Full Post »

Sie ist allgegenwärtig, wir sind ständig von ihr umgeben und ohne sie würden wir nicht existieren: die Gravitation – auch „Anziehungskraft“ genannt. Sie bezeichnet die gegenseitige Anziehung von Massen und ist je nach Größe der Masse unterschiedlich stark. Die Erdanziehung ist die einzige Kraft, die dafür sorgt, dass alles mit dem Erdboden nicht fest Verbundene umherfliegt und im Weltraum verschwindet. Selbst wenn wir alles festbinden könnten, würde unsere Atmosphäre ins All entweichen, noch bevor jemand die Möglichkeit hätte, auf die Idee zu kommen, eine Glaskuppel zu bauen.

tony +gawwas: hier  + und hier

Read Full Post »

Einsamkeit im kommunikativen Gebrabbel

Es ist das angebliche Ende der von den Medien ausgerufenen „Hitzewelle“ (vier Tage über 30°C; als Kind nannte ich das noch naiv „Sommer“), und trotz der Furcht vor den apokalyptischen, ebenfalls von den Propheten der Medienpriesterschaft ausgerufenen Gewitter einer der Abende, an denen sich mein Spaziergang weit nach hinten verschiebt. Mir liegt nun nicht viel daran, den hundertsten Sermon über die digitale Kultur und ihre Ausläufer kundzutun; dennoch kann ich als jemand, der nicht einmal ein Smartphone besitzt, mit gewissen Erkenntnissen nicht hinter dem Berg bleiben.

Wohl nicht zuletzt deswegen, weil mir beim Spaziergang kein Display vor der Nase sitzt.- marcogallina.de

Read Full Post »