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Archive for 10. September 2017

Eine Lange Nacht mit dem Künstler Klaus …Der Künstler Klaus Staeck eckte mit seinen politischen Plakaten an, einmal traf ihn auch ein Ausstellungsverbot. Die „Lange Nacht“ sendet ein Gespräch über ihn, er kommentiert sein Leben und sein Werk. www.dlf.de/392463

Kritisiert wurde er von den 68ern, gehasst besonders von den konservativen Erben der Nach-Adenauerzeit, die ihn wegen der bis zur Kenntlichkeit entlarvenden Polemiken reihenweise vor Gericht brachten. Da waren sie bei dem Volljuristen, Grafiker, Verleger, Designer und ehemaligen Präsidenten der Akademie der Künste Professor Klaus Staeck aber an der falschen Stelle. Von den vielen Prozessen hat er bis heute keinen verloren.

Mit seinen grafischen „Staeckbriefen“ hat der Sozialdemokrat auch nicht die etablierte Politik der Ära Brandt/Schmidt verschont. Die Lange Nacht beleuchtet das vielschichtige Leben dieses Künstlers, der im kommenden Jahr 80 Jahre alt wird.

http://www.deutschlandfunk.de/eine-lange-nacht-mit-dem-kuenstler-klaus-staeck-nichts-ist.704.de.html?dram:article_id=392463

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Ursprünglich erschien in Grossbritannien nur eine Doppel-EP zum gleichnamigen Film. Für die zunächst nur in den USA erhältliche LP-Version wurden klugerweise die zeitnah entstandenen Singles eingebunden, und so kam man in den Genuss, die grandiose Doppel-A-Seite-Single „Strawberry Fields Forever/ Penny Lane“ auf einer richtigen LP hören zu können, die auch in ihrer Gesamtheit prächtig funktioniert. daran ändern selbst die drei nicht so herausragenden Songs nichts, denn der Rest besteht durchwegs aus Weltklasse-Nummern.

Unschuldige Gemüter mussten sich bei „I Am The Walrus“ womöglich erst vollkiffen, bevor sie erkannten, dass es sich um einen der grössten Taten der Beatles handelt, bei der sich die Produktionskunst von George Martin ähnlich entfaltete wie bei „A Day In The Life“. Facettenreich und auf verschiedenen Ebenen agierend, ist es ein Song, den man schon einmal einen ganzen Tag lang hören kann.-  https://hotfox63.com/

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Der Gestalttherapeut verweigert die Rolle des Veränderers“, weil seine Strategie darin besteht, den Klienten zu ermutigen, ja sogar darauf zu bestehen, dass er sein möge, wie und was er ist. Er glaubt, dass Veränderung nicht durch Bemühen, Zwang, Überzeugung, Einsicht, Interpretation oder ähnliche Mittel zu bewirken ist. Vielmehr entsteht Veränderung, wenn der Klient – zumindest für einen Moment – aufgibt, anders werden zu wollen, und stattdessen versucht zu sein, was er ist. Dies beruht auf der Prämisse, dass man festen Boden unter den Füßen braucht, um einen Schritt vorwärts zu machen, und dass es schwierig oder gar unmöglich ist, sich ohne diesen Boden fortzubewegen…

Der Klient kommt zum Therapeuten, weil er verändert werden will. Viele Therapieformen akzeptieren das als legitimen Ausgangspunkt und machen sich dann daran, den Klienten mit verschiedenen Mitteln zu ändern; dabei etablieren sie eine Dichotomie, die Perls Topdog und Underdog nennt. Ein Therapeut, der versucht, einem Klienten zu helfen, hat die partnerschaftliche Position verlassen und ist zum wissenden Experten geworden, wobei der Klient die hilflose Rolle spielt – und dies, obwohl das Ziel darin besteht, dass Klient und Therapeut gleichberechtigt werden.

Der Gestalttherapeut nimmt an, dass die Topdog-Underdog-Dichotomie bereits im Klienten existiert und dass die eine Seite in ihm die andere ändern will. Darum will er vermeiden, in eine der beiden Rollen verwickelt zu werden. Er versucht, dieser Falle zu entgehen und ermutigt darum den Klienten, beide Seiten in sich – immer eine zur Zeit – als seine eigenen zu akzeptieren.

Im Gegensatz dazu benutzt der Psychoanalytiker Kunstgriffe wie Traumdeutung, freie Assoziation, Übertragung und Interpretation, um Einsicht zu bewirken, die dann wiederum zu Veränderung führen soll. Der Verhaltenstherapeut belohnt oder bestraft Verhalten, um es zu modifizieren. Nach Überzeugung des Gestalttherapeuten geht es darum, den Klienten dabei zu ermutigen, dass er sich auf das einlässt und das wird, was er in einem jeweiligen Moment erlebt. Er meint mit Proust: „Um ein Leiden zu heilen, muss man es ganz erfahren.“

Der Gestalttherapeut glaubt außerdem daran, dass der Mensch von Natur aus ein einheitliches, ganzes Wesen ist und nicht aufgespalten in zwei oder mehr gegensätzliche Teile. In diesem natürlichen Zustand verändert er sich ständig auf der Basis des dynamischen Austauschs zwischen ihm und seiner Umwelt… – www.gestalt.de

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Tsültrim Allione

Den Schatten bewusst zu machen, reduziert seine Zerstörungskraft und setzt die in ihm gespeicherte Lebensenergie frei. Indem wir uns mit dem anfreunden, was uns am meisten ängstigt, finden wir zu unserer tiefsten Weisheit.

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