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Archive for 7. September 2017

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Hin und Her

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„Faschismus muss, um als politische Bewegung erfolgreich zu sein, eine Massenbasis haben. Er muss nicht nur die angstvolle Unterwerfung, sondern auch die aktive Kooperation der großen Mehrheit des Volkes sichern. Da er durch seine bloße Natur Wenige auf Kosten der Mehrheit begünstigt, kann er nicht gut verkünden, die Situation der Mehrheit ihren wirklichen Interessen entsprechend verbessern zu wollen. Er muss deshalb in erster Linie an emotionale Bedürfnisse- oft die primitivsten und irrationalsten Wünsche und Ängste appellieren und nicht an das rationale Selbstinteresse.“

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Für Aristoteles war er gut, sinnvoll, oft gerechtfertigt und gerecht – also durchaus zu begrüßen, wenn er sich im rechten Maß zeigte. Für Seneca war er abscheulich und eine richtige Krankheit: der Zorn. Martha Nussbaum zeigt in ihrem neuen Buch Zorn und Vergebung. Plädoyer für eine Kultur der Gelassenheit, dass man von Aristoteles und Seneca in puncto Zorn viel lernen kann. Beide haben Einfluss auf ihre eigene Kritik des Zorns. Mit Aristoteles nimmt sie an, dass Zorn angebracht und ein „Werkzeug der Gerechtigkeit“ sein kann. Mit Seneca teilt sie die Vorstellung, dass Sanftmut (clementia) doch besser als Zorn ist. Und mit beiden Vorläufern teilt sie den Abscheu vor der zerstörerischen Kraft und der verderblichen Wirkung des Zorns, vor seiner „sich selbst fortreißenden Aggressivität“…

Nussbaums Affektlehre beziehungsweise Zornkritik ist ausschließlich am Richtmaß der Vernunft orientiert. Sie zweifelt an keiner Stelle daran, dass „die Neigung zu Zorn und Rache […] tief in der menschlichen Psyche verwurzelt“ ist, sie überprüft und hinterfragt jedoch den Sinn und Zweck des Zorns mit vernünftigen und auch psychologisch fundierten Argumenten.- literaturkritik.de

 

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