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Archive for 6. September 2017

Throane – Derrière Nous, La Lumière

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Tarkowskij gab uns, gab dem Westen als er 1986 starb, nicht mehr viel Kredit. Er glaubte, der Westen stünde am Rande der Zerstörung einer Zivilisation, weil er die geistig-spirituelle Seite des historischen Prozesses völlig ignoriert und sich einem unverzeihlichen und hoffnungslosen Materialismus ausgeliefert habe. Wieder einmal hat die Welt zu klein von sich gedacht und das Unendliche missachtet.

Das letzte Bild des Bandes (Lichtbilder, Schirmer/ Mosel, München 2004 – 135 S., 24,80 e) zeigt Tarkowskij 1986 im Pariser Krankenhaus zusammen mit einem kleinen Vogel, der jeden Morgen durch das geöffnete Fenster in sein Sterbezimmer kam, um sich auf seine Hand zu setzen.- zeit.de

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Holger Czukay ist tot!

Der Bassist der Band CAN starb im Alter von 79 Jahren im legendären Can-Studio in Weilerswist, wo er in den letzten Jahren auch gewohnt hatte.

 

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Elsa Gindler

„Was wir manchmal in dem Augenblick einer ersten Erfahrung erlauben können, mag Jahre brauchen, um es sich bewußt zu erarbeiten.“

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August Wilhelm Schlegel trat 1818 eine Professur an der im selben Jahr gegründeten Königlich Preußischen Rhein-Universität Bonn an. Seine Lehrtätigkeit dort war von beeindruckender Vielfalt. Er hielt nicht nur Vorlesungen über deutsche und englische Literatur, sondern auch über die romanischen Literaturen, über Sprache und Literatur des Sanskrit, über Theorie und Geschichte der bildenden Künste und – nicht zuletzt – auch über Weltgeschichte und Alte Geschichte. Als Historiker wurde Schlegel jedoch bisher kaum wahrgenommen, obwohl er seine Bonner geschichtswissenschaftlichen Vorlesungen in regelmäßigen Abständen anbot und diese, wie die erhaltenen Inskriptionslisten in der Sächsischen Landesbibliothek zeigen, durchaus gut besucht waren, ja man kann mit Frank Jolles „von eine[r] außerordentlich erfolgreiche[n] Lehrtätigkeit“ sprechen. Zu Schlegels Hörern gehörten nicht nur angehende Historiker, Philologen und Philosophen, sondern stets auch angehende Theologen und Juristen. Die Inskriptionsliste seiner Vorlesung zur Einleitung in die allgemeine Weltgeschichte vom Sommersemester 1821 nennt sogar zukünftige Mediziner und Pharmakologen als Hörer.- literaturkritik

 

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„Wer nicht von dreitausend Jahren
Sich weiß Rechenschaft zu geben,
Bleib´ im Dunkeln unerfahren,
Mag von Tag zu Tage leben.“

3000 Jahre möge das historische Wissen und Denken umfassen, empfiehlt Goethe im „West-Östlichen Diwan“. Man wird heute hinzufügen müssen, daß noch ein paar zusätzliche Jahrhunderte ägyptischer, chinesischer oder mesopotamischer Kultur der allgemeinen Bildung gut tun dürften. Und es könnte auch nicht schaden, von jenen Vorfahren schon mal gehört zu haben, die Lascaux oder die Grotte Chauvet (> 30.000 Jahre) hervorgebracht haben, von den Felskünsten der Aborgines (ca. 40.000 Jahre) ganz zu schweigen.- wordpress.com/read/feeds/

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