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Archive for 8. August 2017

Die Inszenierung, die Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Spitze der Stuttgarter Oper auf die Bühne bringen, bewegt sich frei zwischen Avantgarde-Musik, Oper, Jazz und Musical.

Die Vorlage für Edison Denisovs Operndrama bildete Boris Vians tragische Liebesgeschichte DER SCHAUM DER TAGE (L’ÉCUME DES JOURS), die 1946 veröffentlicht wurde und in den 1960er und 70er Jahren zum Kultroman avancierte. Denisov wurde 1929 in Sibirien geboren und galt als einer der unabhängigsten und kreativsten Musiker der Sowjetunion.- theoperaplatform.eu

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Maurizio Lazzaratos Auseinandersetzung mit Marcel Duchamp liest dessen Feier der Faulheit in der Kunst als radikalen Alternativentwurf zur operaistischen Losung einer „Verweigerung der Arbeit“. Mit Duchamp lassen sich einerseits kritische Perspektiven auf einen erweiterten und transformierten Arbeitsbegriff gewinnen, der in neoliberalen Verhältnissen zusehends an „kreativer“ Arbeit modelliert wurde. Andererseits wirft die Verweigerung Duchamps Schlaglichter auf eine grundlegende Zweideutigkeit innerhalb der kommunistischen Tradition: „Ist das Ziel die Befreiung von der Arbeit oder die Befreiung durch sie?“  – transversal.at/

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»O Müßiggang, Müßiggang! du bist die Lebensluft der Unschuld und der Begeisterung; dich atmen die Seligen, und selig ist wer dich hat und hegt, du heiliges Kleinod! einziges Fragment von Gottähnlichkeit, das uns noch aus dem Paradiese blieb.«

(Friedrich Schlegel: Lucinde)

Faulheit und Nichtstun sind eigentlich nur andere Begriffe für das vollkommene Leben. Im Alltagsgebrauch haben sie oft etwas Anrüchiges, etwas, was man mit mangelndem Ehrgeiz und schlechtem Charakter verbindet. Etwas, was man gerne über andere sagt, aber nicht über sich selbst hören möchte.

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Um 19.30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur: Zeitfragen, Feature

Lächeln gilt als Zeichen von Zuwendung, es ist gleichsam die Währung für guten Service. Doch wer gezwungenermaßen lächelt, läuft Gefahr, krank zu werden.

Es gibt 18 verschiedene Arten zu lächeln und nur eine zeugt von echter innerer Freude. Das ‘Duchenne-Lächeln’, benannt nach dessen Entdecker Guillaume-Benjamin Duchenne (1806 – 1875). Heute kommt dem Lächeln im beruflichen Alltag eine bedeutende Rolle zu. Es gilt als Zeichen von Freundlichkeit und gutem Service, ist soziales Schmiermittel für Verkaufsgespräche und hat beinahe den Rang einer Ware für Pflegerinnen und Pfleger. Und Lächeln ist auch Selbsttherapie: Wer lächelt, bekämpft schlechte Laune und erhöht die Blutzufuhr im Gehirn, wird also leistungsfähiger. Aber wer zu viel und ohne echten Grund lächelt, der kann davon krank werden. Forscher warnen mittlerweile vor zu hohem ‚Freundlichkeitsdruck‘. Moderne Coaches raten zu mehr Authentizität im Kundendialog, dazu, das innere Erleben nicht abzukoppeln. Fallen wir zurück in die Servicewüste oder müssen wir öfter mal mit ‚echten‘ Begegnungen rechnen? – http://www.deutschlandfunkkultur.de/zeitfragen.975.de.html

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