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Archive for 26. Juni 2017

Regie und Bühne: Rüdiger Hentzschel | Kostüme: Caroline | Licht: Gottfried Lehner | Ton: Christoph Bürger | Regieassistenz: Alina Zeichen | Dramaturgie: Maja Schlatte
Es spielen: Petra Staduan, Peter Raab, Kai Möller, Felix Strasser und Gerhard Lehner.
Eine Produktion des klagenfurter ensemble 2013.

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Algorithmen entscheiden heute oft über Aktieninvestitionen, Bewerbungen und die Kreditwürdigkeit eines Kunden. In den USA lässt nun auch die Justiz zunehmend Software über Schicksale entscheiden. Computerprogramme erstellen Profile und geben so Prognosen über Straftäter und deren Wiederholungsgefahr ab. – Von Tom Schimmeck

Eine Vielzahl solch „evidenzbasierter“ Beurteilungssysteme ist auf dem Markt. Einige stammen von Behörden und Forschungsgruppen, andere werden von Firmen verkauft. Die kommerziellen Anbieter versprechen ihrer Kundschaft – Gerichten, Gefängnisverwaltungen und Bewährungshelfern – eine billigere, effizientere und gerechtere Verbrechensbekämpfung…

http://www.deutschlandfunk.de/algorithmen-im-us-justizsystem-schicksalsmaschinen.1247.de.html?dram%3Aarticle_id=385478

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Schafsblick

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Lyrik ist die Mutter der Politik

Wortspiele: Ein literarischer Blog

Die 100 schönsten niederländischen Gedichte:
Wir sind abwechselnd Sonne und Meer

Foto: Wolfgang Schiffer

In wenigen Tagen geht das Akkreditierungsportal der kommenden Frankfurter Buchmesse online; in wenigen Wochen wird uns Frankreich als diesjähriger Ehrengast dieser Messe mit seiner literarischen Tradition und vor allem mit seinem aktuellen literarischen Schaffen bekannt machen. Höchste Zeit für mich, einen kurzen Blick auf wenigstens eine der Publikationen zu werfen, die sich dem Gastland oder besser den Gastländern der vorjährigen Messe widmen: Flandern und die Niederlande.

Wir sind abwechselnd Sonne und Meer lautet der Titel des Buches; entnommen ist er einem von Ard Poshuma ins Deutsche übersetzten Gedicht von Mark Boog, das der Gedichtsammlung – denn um eine solche handelt es sich – noch vor jeder weiteren Gliederung vorangestellt ist. Gerne zitiere ich es hier in Gänze.

Der Kausalnexus

Wie selbstverständlich kräuseln sich die Folgen,
größer als die Eltern, sterben weg.

Es werden Möwen…

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Arbeit

„Das Wort „Arbeit“ ist gemein germanischen Ursprungs (*arbējiðiz, got. arbaiþs); die Etymologie ist unsicher; evtl. verwandt mit indoeurop. *orbh- „verwaist“, Waise, „ein zu schwerer körperlicher Tätigkeit verdungenes Kind“ (vgl. Erbe); evtl. auch verwandt mit aslaw. robota („Knechtschaft“, „Sklaverei“, vgl. Roboter). Im Alt- und Mittelhochdeutschen überwiegt die Wortbedeutung „Mühsal“, „Strapaze“, „Not“; redensartlich noch heute Mühe und Arbeit (vgl. Psalm 90, lateinisch labor et dolor).
Das französische Wort „travail“ leitet sich von einem frühmittelalterlichen Folterinstrument ab. Das italienische „lavoro“ und englische „labour“ (amerikanisch „labor“) gehen auf das lateinische „labor“ zurück, das ebenfalls primär „Mühe“ bedeutet.“ Quelle: Wikipedia.

Gefunden bei Peter Alexa im undurchsichtigen Mischmasch des Facebook

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… Ich habe Kohl 1962 kennen gelernt, lange bevor er zum Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt wurde, und zwar während eines denkwürdigen Streitgesprächs mit dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der damals wegen eines Vortrages über die Wurzeln faschistischen Handelns von der CDU heftig attackiert wurde. Helmut Kohl war zu der Zeit Abgeordneter seiner Partei im rheinland-pfälzischen Landtag. Nassforsch belehrte er den von den Nazis verfolgten Fritz Bauer, dass es noch zu früh sei für ein abschließendes Urteil über den Nationalsozialismus. Die Art und Weise, in der Helmut Kohl mit dem grauhaarigen Generalstaatsanwalt umging, machte ihn mir fortan suspekt. Später bekamen auch Parteifreunde Kohls Rücksichtslosigkeit zu spüren, Heiner Geißler zum Beispiel und auch Wolfgang Schäuble. Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt heißt es erst einmal: De mortuis nil nisi bene. – weltexpresso

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BLNDR – Magnetism / Fiction

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Der sogenannte G20-Gipfel, der Anfang Juli in Hamburg stattfinden wird, steht seit Wochen im Zeichen einer Hochrüstung von Mächten und Stimmungen, mit denen ein letzthin bedeutungsloser Termin medial in Szene gesetzt werden soll. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs suggeriert dem Publikum eine Handlungsfähigkeit, an die es schon längst nicht mehr glaubt. Besserungen jedenfalls darf es nicht erwarten. Versprach man ihm vor Jahren noch, die Welt im Prozess einer ökonomischen und militärischen „Globalisierung“ in den glatten, porenlosen Körper einer allgemeinen Äquivalenz zu verwandeln, eskalieren heute ökonomische Krisen, militärische Konfrontationen, aggressive Versuche der Landnahme und Expansion, Verschwörungstheorien und rechtsradikale Nationalismen. In ihnen zeigt sich der Verlust von Kohärenz und ein Zerfall tradierter Mächte an. „Hamburg wird Zentrum der Weltpolitik“, verspricht die Bundesregierung auf ihrer WebSite. Doch was, wenn sich deren Zentren selbst verschieben oder auflösen und dies, tektonischen Beben gleich, Erschütterungen im Gefüge der Macht hervortreibt, im Innern wie zwischen den Staaten und Kontinenten? Dann wird die Stadt Hamburg nur eine Bühne sein, auf der sich dieser Zerfall auf seine Weise exponieren wird. Dessen feierliche Inszenierung jedoch gerät dann nur zum traurigen Schauspiel einer Illusion. Zur Sendung…

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