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Archive for 16. Juni 2017

Alles ist eitel, außer dem schönen Trug

Ab 23:05 Uhr im Deutschlandfunk

deutschlandfunkkultur

1798 wurde Graf Giacomo Leopardi in der kleinen italienischen Provinzstadt Recanati geboren. Er ist ein Dichter und Denker an der Schwelle von Aufklärung und Romantik. In seiner Jugend flieht er vor den ersten Anzeichen einer heimtückischen Krankheit in ein rastloses Studium. Schon bald beginnt sein geistiger Feldzug gegen das zweckrationale Fortschrittsdenken der Moderne. Leopardis Korrektiv ist die Fantasie, mit deren Hilfe er die Ästhetik mit den existentiellen Fragen der Menschen verbindet. Für ihn gehören Poesie und Philosophie zusammen. Doch der Querdenker macht sich in den literarischen Salons auch viele Feinde. Als er mit 38 Jahren in Neapel stirbt, entwickelt sich sein Tod zu einem rätselhaften Kriminalfall.

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„Auch Glenn Gould, unser Freund und der wichtigste Klaviervirtuose des Jahrhunderts, ist nur 51 geworden, dachte ich beim Eintreten in das Gasthaus. Nur hat der sich nicht wie Wertheimer umgebracht, sondern ist, wie gesagt wird, eines natürlichen Todes gestorben. Viereinhalb Monate New York, und immer wieder die Goldberg-Variationen und die Kunst der Fuge, viereinhalb Monate Klavierexerzizien, wie Glenn Gould immer wieder nur in Deutsch gesagt hat, dachte ich. Vor genau 28 Jahren hatten wir in Leopoldskron gewohnt und bei Horowitz studiert und, was Wertheimer und mich betrifft, nicht aber Glenn Gould naturgemäß, während eines völlig verregneten Sommers von Horowitz mehr gelernt als die acht Jahre Mozarteum und Wiener Akademie vorher. Horowitz hat alle unsere Professoren null und nichtig gemacht. Aber diese fürchterlichen Lehrer waren notwendig gewesen, um Horowitz zu begreifen.“ – http://agoradio.de/-sendungen/2015-9/2015-09-10.html

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Motet in three parts
Quam pulchra es et quam decora, 何其美好!何其可悅!
carissima in deliciis. 令人歡愉的吾愛
Statura tua assimilata est palme, 你的身量好像棕樹;
et ubera tua botris. 你的雙乳如同其上的果子,累累下垂
Caput tuum ut Carmelus, 你的頭在你身上好像Carmel山
collum tuum sicut turris eburnea. 你的頸項如象牙台

Veni, dilecte mi, 來吧! 我的愛人
egrediamur in agrum, 你我可以往田間去
et videamus si flores fructus parturierunt, 我們早起去看看葡萄發芽開花沒有
si floruerunt mala Punica. 石榴放蕊沒有
Ibi dabo tibi ubera mea. 我在那裡要將我的愛給你
Alleluia.

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By 18 Jan , 2017

In wohl keinem anderen Aspekt ist Nietzsches Denken so aktuell wie in seiner Konzeption von Europa. Immer wieder kommt er in seinen Schriften auf die Frage zurück, was einen „guten Europäer“ eigentlich ausmacht. Seine Antwort dürfte viele überraschen und widerspricht Versuchen, Nietzsche als Stichwortgeber der Rechten zu betrachten: Der „gute Europäer“ ist gerade derjenige, der Europa hinter sich lässt; der aufhört, Europäer zu sein. Die Zukunft Europas liegt Nietzsche zu Folge nicht in seiner Abschottung, sondern seiner radikalen Öffnung in alle Himmelsrichtungen.

Das Lob der Entgrenzung lernen.

Intellektuelle von ganz Rechts bis ganz Links stimmen heute in den Chor derjenigen ein, die die „europäischen Werte“ und die „europäische Identität“ hochhalten wollen angesichts ihrer vermeintlichen Gefährdung durch Störer – seien es die Amerikaner im Westen, die Russen im Osten oder die Araber im Süden. Das „Lob der Grenze“ findet heute so viel Anklang wie selten nicht mehr.

http://non.copyriot.com/europa-als-kontinent-der-entgrenzung-nietzsches-kuehne-zukunftsvision-ein-konzept-fuer-die-gegenwart/

 

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https://taiji-forum.de/qigong/shibashi/

https://taichi18.com/

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Gerechtigkeit ist eine Grundnorm des menschlichen Zusammenlebens. Ursprünglich bestimmt sie das, worauf die Menschen ein Recht haben. Heutzutage wird der Begriff zunehmend mit sozialer Gerechtigkeit gleichgesetzt. Doch was darunter zu verstehen ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. – Von Ingeborg Breuer – DLF

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Hermann L. Gremliza liest die Konkret Juni Kolumne über Deutschlands jüngstes Coming-out. – Produktionsdatum: 12.06.2017 – freie-radios

 

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