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Archive for 20. Mai 2017

BUCH DER FREUNDE XX

Als irdische Wesen streben wir nach geistiger Ausbildung – nach Geist überhaupt.
Als außerirdische, geistige Wesen, nach irdischer Ausbildung – nach Körper überhaupt.
Nur durch Sittlichkeit gelangen wir beide zu unseren Zwecken. Ein Dämon, der erscheinen kann –
w i r k l i c h  erscheinen – muss ein guter Geist sein. So wie der Mensch (der wirklich Wunder tun kann) – der wirklich mit den Geistern Umgang pflegen kann. Ein Mensch der Geist wird – ist zugleich ein Geist, der Körper wird. Diese höhere Art von Tod, wenn ich mich so ausdrücken darf, hat mit dem gemeinen Tode nichts zu schaffen – es wird etwas sein, was wir Verklärung nennen können.
Der jüngste Tag wird kein einzelner Tag, sondern nichts, als diejenige Periode sein – die man auch das tausendjährige Reich nennt.
Jeder Mensch kann seinen jüngsten Tag durch Sittlichkeit herbeirufen. Unter uns währt das tausendjährige Reich beständig. Die besten unter uns, die schon zu Lebzeiten zu der Geisterwelt gelangten – sterben nur scheinbar – sie lassen sich nur scheinbar sterben – so erscheinen auch die guten Geister, die bis zur Gemeinschaft mit der Körperwelt ihrerseits gelangten – nicht, um uns nicht zu stören. Wer hier nicht zur Vollendung gelangt, gelangt vielleicht drüben – oder muss eine abermalige irdische Laufbahn beginnen.
Sollte es nicht auch drüben einen Tod geben, dessen Resultat irdische Geburt wäre.
Friedrich von Hardenberg/Novalis, Naturwissenschaftliche Studien, 1798 – 1799

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Endlich kann David seine wohl verdienten zwei Euro von der Wahlwette abziehen. Hannelore Kraft geht stempeln. So sieht Sieger aus! Martin ist abgeschlagen. Wie die SPD, mir der der Steiger abrechnet – und mit Christian Lindner sowieso. Es wird schwarz, sehr schwarz für den Steiger. Leider kann David am Schluss als hoffnungsvollen Lichtblick nur einen bieten: Donald Trump. Schaut rein!

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Sternennacht. Skizze aus dem Brief 543 vom September 1888. „Mein lieber Theo! Beiliegend eine Skizze, der Sternenhimmel hier, mitten in der Nacht bei einer Gaslaterne gemalt. Der Himmel ist grünblau, das Wasser königsblau und das Gelände lila. Die Stadt ist blau und violett, das Gas gelb, und die Reflexe sind rot golden und gehen bis ins Bronzegrüne. Auf dem grünblauen Himmelszelt funkelt grün und rosa der Große Bär, dessen zurückhaltende Blässe mit dem brutalen Gold des Gaslichts kontrastiert.“

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