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Archive for 8. März 2017

Alfred Hrdlicka (1928-2009) war einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Österreichs. Aus dem Tschechischen übersetzt heißt Hrdlicka zwar „Turteltaube“, doch als zahm erwies sich der bekennende Kommunist und Realist nicht, wenn er sich in politischen Debatten zu Wort meldete. In Diskussionen war er nie um eine Provokation verlegen. Erregte Diskussionen begleiteten immer wieder die Aufstellung seiner Skulpturen im öffentlichen Raum, vom „Renner-Denkmal“ an der Wiener Ringstraße 1967 bis zum Denkmal gegen Krieg und Faschismus am Wiener Albertinaplatz 1988/91. „Wäre ich ein Herkules, würde ich alle meine Handzeichnungen in Stein schlagen“, hat Alfred Hrdlicka einmal erklärt. „Die Bildhauerei ist für mich die elementarste Ausdruckskraft, wenn man das große Wort gebrauchen kann.“ Dass alle Kunst vom Fleisch ausgeht, war sein lebenslanges Credo, und in seinen Werken stellt er immer den leidenden, geschundenen Menschen ins Zentrum. Einen „Fleischhauer“ nannte er sich, einen Künstler also, dessen unbändige Kraft beim Behauen des Steins ebenso frei wurde wie beim Umgang mit lebendigen Menschen.

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My kids used to beg their dad to help out with their impromptu puppet shows. He complied by having our daughter’s favorite baby doll deliver an interminable curtain speech, hectoring the audience (me) to become subscribers and make donations via the small envelope they’d find tucked in their programs.

Like my husband, artist Paul Klee (1879-1940) loomed large in his child’s early puppet work. To mark his son Felix’s ninth birthday, Klee fashioned eight hand puppets based on stock characters from Kasperl and Gretl — Germany’s answer to Punch and Judy. The boy took to them so enthusiastically that his dad kept going, creating something in the neighborhood of fifty puppets between 1916 and 1925. The cast soon expanded to include cartoonish political figures, a self-portrait, and less recognizable characters with a decidedly Dada-ist bent. Klee also fixed Felix up with a flea market frame that served as the proscenium for the shows he put on in a doorway of the family’s tiny apartment.

http://www.openculture.com/2013/08/the-homemade-hand-puppets-of-bauhaus-artist-paul-klee.html

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N(42) + Dirk Serries – Kehr

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Wenn man die Menschen in Ränge einteilt, so ist der niedrigste der, der seinen Kopf wert hält. Bei denen, die nur zusehen, soviel Wissen wie möglich anzuhäufen, wird der Kopf größer und größer, und so geraten sie leicht ins Wanken wie eine umgekehrte Pyramide!

Die nächsten sind die mittleren Ränge. Bei ihnen bildet die Brust den wichtigsten Teil. Menschen mit Selbstkontrolle, von Enthaltsamkeit und mit asketischen Tendenzen gehören zu diesem Typ. Viele der so genannten großen Männer sind von dieser Klasse.

Aber das genügt nicht.

Die aber den Unterbauch als den wichtigsten Teil ansehen und also die Burg gebaut haben, wo die Gottheit wachsen kann, das sind die von obersten Rang. Diese Menschen haben sowohl den Geist als auch den Körper in der rechten Weise entwickelt Kraft strömt von ihnen aus und erzeugt eine seelische Verfassung von großer Gelassenheit.

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Jakob_Controle

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Die Diätetik ist ein aus dem Lateinischen (diaita, von gr. diaitetike) stammender Sammelbegriff, der ursprünglich alle Maßnahmen umfasste, die zur Gesunderhaltung oder Heilung beitragen, sowohl körperlich als auch seelisch, im Sinne einer geregelten Lebensweise. Heute wird der Begriff Diätetik dagegen im Allgemeinen nur noch als Synonym für Ernährungslehre gebraucht. (Wikipedia).

gemüse

In der TCM wird keine regelrechte Unterscheidung zwischen Nahrungsmitteln und Arzneien getroffen. Die Grenzen hierfür sind fließend. Jedes Nahrungsmittel kann medizinisch eingesetzt werden, denn jedes Nahrungsmittel verfügt über eine bestimmte pharmakologische Wirkung. Ausnahmen sind denaturierte Nahrungsmittel, die auch keine Lebensmittel mehr sind, da sie über keinerlei Lebensenergie (Qi) mehr verfügen, und der Körper mehr Energie benötigt sie zu verdauen, als er davon an Energie gewinnt. Qi wird meist als Lebensenergie oder Lebenskraft übersetzt. Ist das Qi in Fluss und genügend davon vorhanden, spricht man von Harmonie und Gesundheit. Stagniert es oder liegt ein Mangel vor, treten Beschwerden und Krankheitsbilder auf.

Die medizinische Wirkung von Nahrungsmitteln wird durch ihren Geschmack (süßlich, scharf, sauer, bitter, salzig ) – und durch ihre thermische Wirkung bestimmt. Die Einteilung erfolgt in kalte, kühle, neutrale, warme und heiße Nahrungsmittel.

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