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Archive for 28. November 2016

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Als dann der düstere Tag kam, wo ich gegen meinen Willen und gegen meine bessere Einsicht wieder eingedeutscht wurde – Bürger des vierten Reiches -, nahm ich unsere Namenskarte dem Kindlein aus den Fingern und schob eine neue hinein, die Jimmy mit schönen Lettern gestochen hatte. Sie gab von unserem staatspolitischen Umbruch Kenntnis und zugleich von der Trauer, in die wir gesunken waren. Gegen Hitler hatte ich gekämpft und gesiegt. Gegen die bürokratische Schafsnäsigkeit der Alliierten zog ich den kürzeren. Ich wurde Deutscher, ich war ein toter Mann, Opfer der Trägheit des Herzens: ein schwarzer Rand rahmte das Kärtchen. Es war ein Leidzirkular, das nicht zirkulierte, ein Totenbrief in der Hand eines Toten. Das schreibt er in seinem Roman Der schwarze Herr Bahßetup. Albert Vigoleis Thelen hat Deutschland 1931 verlassen, aus einem allgemeinen Unbehagen an meiner deutschen Kultur… –

https://loomings-jay.blogspot.de/2011/09/albert-vigoleis-thelen.html

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Sie wird als Königin der Nüsse bezeichnet. Und nicht nur manch Gourmet-Koch bescheinigt ihr hervorragende Eigenschaften, auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hebt ihren gesundheitlichen Nutzen hervor: Eiweiß, Vitamine, Omega-3 Fettsäuren. Dass da aber auch nicht alles so „grün“ ist, das weiß der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer.

Die Walnusssaison hat wieder begonnen. Die Nüsse sind reif, wenn die äußere fleischige Schale aufplatzt und die harte Nuss freigibt. Die Nüsse werden getrocknet und dann chemisch oder physikalisch von Vorratsschädlingen, Schimmelpilzen und Bakterien befreit. Anschließend wird die harte Nussschale gebleicht, meist mit Natriumhypochlorit. So bleibt ihr Inhalt bei richtiger Lagerung bis in den Sommer knackig und ansehnlich. Doch schon im Frühjahr schwindet das Interesse der Kundschaft.

http://www.deutschlandradiokultur.de/gesunde-walnuesse-vorsicht-vor-der-gruenen-schale.993.de.html?dram:article_id=371104

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Im Lieblingsgetränk der Deutschen steckt ein Gift gegen Insekten – Koffein. Trotzdem ist Kaffee keinesfalls giftig für den Menschen, erklärt Udo Pollmer. Im Gegenteil: Wer ihn regelmäßig trinkt, schützt sich vor Diabetes, Leberproblemen und Herzinfarkt.

Wie heißt der Deutschen liebstes Pestizid? Nein, nicht Glyphosat, DDT oder gar die Neonictinoide. Ein kleiner Tipp: Es handelt sich um ein Insektizid, noch dazu eines, das viele Menschen Tag für Tag sehnsüchtig erwarten. Es steckt in der Kaffeebohne und heißt: Koffein. Mit diesem „Genussgift“ schützt sich der Kaffeestrauch vor Insektenfraß. Und davon nimmt der Deutsche ganz ungeniert täglich etwa 300 Milligramm zu sich. Mit wachsender Begeisterung verleibt sich die Menschheit im Jahr etwa eine Viertel Million Tonnen dieses „Insektentods“ ein – unendlich viel mehr als von allen landwirtschaftlich genutzten Pestiziden zusammengenommen.

Natürlich bekämpfen wir mit unserer morgendlichen Tasse Kaffee nicht etwa die Motten im Frühstücksmüsli, sondern eher die Läuse, die uns über die Leber gelaufen sind… –

http://www.deutschlandradiokultur.de/genussmittel-kaffee-als-gesundheitselixier.993.de.html?dram:article_id=370518

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Die „postfaktische Ära“ ist Nonsens. Wer ihr das Wort redet, verachtet das aufgeklärte Denken, das uns den Fortschritt sichert. Wissenschaftler sind in der Verantwortung, dem populistischen Kokolores etwas entgegenzusetzen. Ein Kommentar.

…  Wer auch immer den Begriff „postfaktische Ära“ geprägt hat, muss an alles gedacht haben, nur nicht an die Überlegenheit unseres Verstandes. Ein wacher Geist, Zweifel und erlernte Gewissheiten haben uns die Moderne gebracht: die Wissenskultur und zuletzt das Informationszeitalter. Der Begriff „postfaktisch“ ist deshalb so ideologisch wie die Akteure selbst, die das Geschäft des Postfaktischen betreiben. Er ist ein Schimpfwort für billigen Populismus und Inkompetenz. Aber er taugt nicht dazu, die zivilisatorische Tragödie zu beschreiben, die uns nun täglich aufs Neue den Atem stocken lässt. Denn in Wirklichkeit werden nicht Fakten abgeschafft. Die Gemeinschaft der Wissenschaftler wird ins politische Abseits gestellt.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik-1/wo-bleibt-der-aufschrei-gegen-billigen-populismus-14545320.html

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