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Archive for 3. Oktober 2016

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„Zu Zeiten des alten Kaisers Ho-sü, da blieben die Leute zuhaus und wussten nicht, was tun; sie gingen aus und  wussten nicht, wohin; war ihr Mund voll, so strahlten sie vor Freude, klopften sich den Bauch und gingen spazieren – darin bestanden die ganzen Fähigkeiten der Leute. Aber dann kamen die Heiligen und zimmerten Riten und Musik zurecht, um so die Gestalt der Welt zu regeln, und sie hängten ihnen als Sprungziel Humanität und Pflicht auf, um darnach den Herzen der Welt Trost zu spenden. Da  fingen die Leute an zu rennen und zu stolpern in ihrer Sucht nach Wissen und zu streiten in der Jagd nach Gewinn, bis kein Halten mehr war. Das eben ist die Schuld der Heiligen.“

Drache und Stute – Gestalten der mythischen Welt in chinesischer Urzeit – Von Erwin Rousselle

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Minor – Dalay

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Paul Klee led an artistic life that spanned the 19th and 20th centuries, but he kept his aesthetic sensibility tuned to the future. Because of that, much of the Swiss-German Bauhaus-associated painter’s work, which at its most distinctive defines its own category of abstraction, still exudes a vitality today.

3,900 Pages of Paul Klee’s Personal Notebooks Are Now Online, Presenting His Bauhaus Teachings (1921-1931)

https://monoskop.org/log/?p=10127

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von Britta Ohm

Der Herr im Jobcenter – mein „Arbeitsvermittler“ – schüttelt mir freundlich-abwartend die Hand. Möglicherweise ist er etwas nervös angesichts meines Doktortitels, den er auch sofort pflichtschuldig ausspricht (woran mir überhaupt nichts liegt). Er weiß, dass er mir außer Zwangsmaßnahmen, Callcenter und Saisonarbeit (Erdbeeren pflücken) nichts zu bieten hat. Wir beide wissen – und wissen, dass der andere es weiß –, dass er von seinen Vorgesetzten darauf angesetzt wurde, die in der „Tagesschau“ verkündete Arbeitsmarktstatistik zu exekutieren, die sich selbst und der Welt vorgaukelt, dass Deutschland Vorreiter in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sei. Deutschland Superland, Land der Ideen und der Forschung, engagiert im „Wettbewerb um die besten Köpfe“, Bildungsrepublik, Wirtschaftsmacht, Exportweltmeister, historisch niedrige Arbeitslosenquote (und Fußball-Macht natürlich auch noch). In der medial geprägten Buzzword-Rhetorik von „Brand Germany“ spiegelt sich die neoliberale Exzellenz-Logik, die alle Relationen aus dem Blick verloren hat, unter anderem die, dass man sich in einer stark gebeutelten europäischen und globalen Umgebung trefflich als Hoffnungs-Leitwolf inszenieren kann, nicht nur in dem, was beharrlich „Flüchtlingskrise“ genannt wird (als wären die Flüchtlinge daran schuld).-

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/august/exzellente-entqualifizierung-das-neue-akademische-prekariat

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