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Archive for Juli 2016

PAS DE DEUX / CARDIOCLEPTOMANIE

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Hunderte Bunker aus Beton säumen die Küsten, Zeugnisse der bewegten Geschichte der Kanalinseln zwischen England und Frankreich. Auf Spurensuche mit dem britischen Schauspieler John Nettles

Es riecht nach Sonnenmilch. Was seltsam ist, denn der Duft steigt aus der Heide auf. Tatsächlich ist es der Ginster. Er riecht wie ein gut eingecremter Körper am Strand. Links und rechts des schmalen Pfades breiten sich die Sträucher aus, quittengelb, bis runter zur Klippe. Rechts taucht die Ruine von Grosnez Castle auf, ein Spitzbogen, der malerisch den ultramarinblauen Himmel rahmt. John Nettles läuft weiter, würdigt die mittelalterlichen Mauerreste kaum eines Blickes.- tagesspiegel.de

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Essay und Diskurs“ stellt im Juli 2016 diesen sechs deutschen Zeitschriftenmachern Fragen. Welche Rolle spielen ihre Diskurs-Foren in der gebildeten Öffentlichkeit in Deutschland? Auf welche politischen und ästhetischen Traditionen berufen sich ihre Essays, Texte und Gespräche?

Ulrich Raulff, Albrecht von Lucke, Armin Nassehi, Nora Sdun sowie Christian Demand und Ekkehard Knörer sind Herausgeber, Redakteurinnen und Redakteure, die an der Überzeugung für eine Zeitschrift festhalten und damit die Idee vom klugen Widerspruch, die intellektuelle Debatte und die Kunst des Zweifelns immer wieder neu beleben. Welche Denkanstöße können sie geben? – Ulrich Raulff im Gespräch mit Frank Kaspar – DLF

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„Ich hatte genügend indische Philosophie studiert, um zu wissen, wie schwer es ist, sich von einer Illusion zu befreien, um aus einem Traum aufzuwachen. In den wenigen Augenblicken geistiger Klarheit wusste ich ganz genau, dass ich mich von meinen eigenen Traumvisionen hatte betören lassen. Ich hatte mich von Wunschvorstellungen bestricken lassen, und nun blieb mir nichts anderes übrig, als das von Maya gewebte Tuch zu zerreißen und wieder frei, heiter und unverletzbar zu werden. All das wusste ich seit langem, aber es fiel mir schwer zu erwachen…

Später wurde mir klar, wie eine beliebige Kleinigkeit, ein Ereignis ohne jede sichtbare Bedeutung, das Leben radikal verändern kann, indem es uns auf einen Weg drängt, der uns noch wenige Stunden vorher gleichgültig oder ganz unwahrscheinlich erschienen wäre…

Vergeblich versuchte ich, mich auszuruhen oder gar zu Bett zu gehen. Ich konnte nicht einschlafen. Ich war nicht erschöpft, fühlte mich nicht müde, nur dieses Gefühl von Unwiederbringlichkeit war da, das Gefühl, etwas Essentielles, Unersetzbares verloren und kein Lebensziel mehr zu haben. Bald aber entdeckte ich, dass meine Traurigkeit aus unzähligen, unvermuteten Quellen gespeist wurde – zum Beispiel aus dem Gefühl der Vergänglichkeit, aus der einfachen Tatsache, dass es Dinge gegeben hatte, die nicht mehr waren, die „vergangen“ waren.

Etwa eine halbe Stunde lag ich dann bewegungslos und konzentriert da, bis ich fühlte, dass ich mich ganz und gar in einer dieser alten oder außerirdischen Welten befand; ich begann dann, dort zu leben. Ich bewegte mich in einer Landschaft, die mir als einzige real erschien. Wenn ich mich nach solch einer „Geistesübung“ zu mir kam, war mir völlig gleichgültig, was mir etwa gestern passiert war oder was mir gerade bevor stand. Das hieß unter anderem, dass jedes längere Schweigen, jede aus Müdigkeit oder Unachtsamkeit geäußerte Banalität ein Zeichen der Gleichgültigkeit und Abwesenheit war und daher ausführlich interpretiert werden musste, um es zu begreifen, sich einzuprägen und zu guter Letzt zu korrigieren.“

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Wirklich rechtschaffene und wohlerzogene Menschen zu sein, lehrt man die Menschen nicht, alles übrige lehrt man sie; und auf nichts, was sie sonst wissen, bilden sie sich so viel ein wie darauf, rechtschaffene und wohlerzogenen Menschen zu sein. Nur das einzige, was sie nicht lernen, brüsten sie sich zu kennen.

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Arp Schnitger wurde im Jahre 1648 in der Wesermarsch geboren. Er stammte aus einer Tischlerfamilie (“Snitker” ist das niederdeutsche Wort für Tischler oder Schnitzer). Arp Schnitger hatte fünf weitere Geschwister. Er blieb der Familientradition treu und erlernte ebenfalls das Tischler Handwerk. Bei seinem Vetter Behrendt Huß in Glücksstadt erlernte er anschließend das Orgelbau Handwerk.- http://www.alte-kirche.de/arp-schnitger-orgel/

 

 

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Samstag 23.05 in Deutschlandradio Kultur – Eine Lange Nacht über Gertrude Stein

„Ich mag das Gefühl von Wörtern die tun was sie wollen“

„Rose is a rose is a rose is a rose.“

http://www.deutschlandradiokultur.de/eine-lange-nacht-ueber-gertrude-stein-ich-mag-das-gefuehl.1024.de.html?dram:article_id=358390

 

 

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