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Archive for 29. Juni 2016

The Shadow Over Innsmouth – Part 1 – openculture
Phil Reynolds

The H. P. Lovecraft Compendium von Spotify: 

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Die Frage, ob es im vor-Meiji-zeitlichen Japan Philosophie gegeben habe, ist noch vor 20 Jahren umstritten gewesen. Vielleicht gibt es auch heute noch Interpreten des sogenannten japanischen Denkens, die ernsthaft behaupten, dass dem nicht der Fall sei. Sie nehmen dann eine unhaltbare Position ein; denn rationales, kritisches und selbstkritisches Reflektieren etwa grundlegender Fragen der Ethik, Logik und Ontologie – ja selbst der Kantischen Frage, wie der Mensch leben solle – kennzeichnet bereits Nara-zeitliche Texte…

Im großen ganzen ist die professionelle Rezeption japanischer Philosophie im deutschsprachigen Raum derart eng und einseitig, dass sie eine unzutreffende und irreführende Vorstellung von Umfang, Inhalt und Qualität der Philosophie in Japan insgesamt und der sie konstituierenden einzelnen Strömungen, Schulen und Texte vermittelt. Abgesehen von meiner eigenen Arbeit existieren nur wenige umfassendere und detailliertere deutschsprachige Studien der japanischen Philosophie der vor-Heian-Zeit… Lediglich Tendai und Shingon finden in den letzten Jahrzehnten auch in dieser Hinsicht nennenswerte Berücksichtigung… – http://dcg.de/paul/rezept.html

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Der Daoismus gilt als „Seele Chinas“, als ursprünglichster, echtester Ausdruck chinesischen Denkens und Fühlens. Was ist das für eine Philosophie und Religion, die das Namenlose, Unergründliche ins Zentrum ihres Glaubens stellt?

Die begriffliche Unschärfe des Dao ist kein terminologisches Versagen, sondern wesenhaft und angemessen. Nur das Leere kann die Unendlichkeit fassen. Da das Dao ewig, unendlich, gestaltlos und absolut ist, lässt es sich nicht in enge Begriffsgrenzen sperren. Was das Dao ist, lässt sich allenfalls umkreisen, in paradoxen und bildhaften Wendungen ahnen, als Schwingungsfeld erfahren, durch Leerstellen andeuten. Das Dao lässt sich intuitiv schauen, quasi im Augenwinkel erfahren, aber nicht trennscharf erklären.

 Die Ursprünge des philosophischen und kosmologischen Dao verlieren sich im Dunkel der chinesischen Geschichte. Vermutlich gehen seine Anfänge weit hinter das erste vorchristliche Jahrtausend zurück. Etwa um 400 vor Christus manifestiert sich die Lehre vom Dao in einer Textsammlung, die einige Jahrhunderte später „Tao-te-King“ heißen und als Werk des Lao-tse gelten wird. Das Rätselraten um den vermeintlichen oder tatsächlichen Verfasser der daoistischen Urschrift dauert schon lange und hält an. Die Legende sagt, er habe im 6. Jahrhundert vor Christus als Archivar gelebt und aufgrund des Sittenverfalls und der Unordnung im Land beschlossen, China zu verlassen. Kurz bevor er die Westgrenze passiert, bittet ihn ein Zöllner, sein Weisheitsbuch zu schreiben. So könnte es gewesen sein.- bayern2

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