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Archive for 1. Juni 2016

Wenn die Priester die Zukunft deuten, der Medizinmann Kranke heilen will, dann binden sie sich Masken vor das Gesicht oder stülpen sie sich über den Kopf. so dass dieser ganz davon verdeckt ist. Wieder andere Masken werden auf dem Kopf befestigt, noch andere mit einem Griff vor das Gesicht gehalten. Einer der tiefsten Einschnitte im Leben eines Mannes, seine endgültige Aufnahme in die Sippe, wird durch den Maskentanz geprägt, den das Licht des Vollmondes, also Schatten, steigern. Wie vollständig die Maske den Menschen verwandeln kann, zeigen die Priester der Mossi im West-Sudan. Perlengeschmückte Obergewänder, Gehänge ans Haar, geweihte Attribute aus Edelholz, vervollständigen die aufgestülpte Maske, die, vielleicht den Trägern schon nicht mehr deutlich, zu einem Totemtier gehört.- Theile

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„Wo die Hasn Hosn husn und die Hosn Husn hasn“, lautet ein alter Oberpfälzer Spruch. Den man den Kindern in dieser Filmdokumentation nicht übersetzen musste, denn sie sprechen ihre „Muttersprache“ noch ganz selbstverständlich, während man sich in anderen Gegenden Bayerns längst Nachwuchssorgen macht.

Steffi Kammermeier hat in dem sprach- und grenzüberschreitenden Geviert zwischen Zwiesel, Vohenstrauß, Regensburg und Straubing gedreht, das unter Sprachkundlern als „mundartliches Beharrungsgebiet“ gilt. Wozu der Umstand, dass man hier an vielen Schulen reden darf, „wie einem der Schnabel gewachsen ist“, sicherlich maßgeblich beiträgt. An der Realschule Vohenstrauß kümmert sich gleich ein ganzes Lehrerteam um die Pflege der heimischen Mundart. Dass es hier so viele leidenschaftlichen Sprachkundler gibt, liegt wohl auch an der Strahlkraft des in Regensburg residierenden „Dialektpapstes“ Prof. Ludwig Zehetner…. br.de/fernsehen

 

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Dakota Suite ~ Without You

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Was ist die Hölle? Ein Feuersee? Heute wird unter Hölle ein Zustand der Gottesferne verstanden, Schicksal eines Menschen, der sich der Liebe Gottes und seiner Mitgeschöpfe verschlossen hat.

Im Mittelalter pilgerten sensationshungrige Touristen zu einem Loch in Irland, durch das der Ritter Owen angeblich direkt in die Hölle hinabgestiegen war. Finstere Bußprediger schilderten das Los der auf ewig Verdammten in einem Feuersee, gepeinigt von Haupt- und Hilfsteufeln und ohne jede Aussicht auf ein Ende ihrer Qualen…

Nicht wenige Theologen vertraten unter Hinweis auf Gottes Barmherzigkeit von Anfang an die Ansicht, die Hölle existiere zwar, sei aber leer. Heute wird unter ‚Hölle‘ ein bleibender Zustand der Gottesferne verstanden, das ewige Schicksal eines Menschen, der sich in bewusstem Entschluss der Liebe Gottes und den Ansprüchen seiner Mitgeschöpfe verschlossen hat. Sartre behauptet das genaue Gegenteil: ‚Die Hölle, das sind die anderen.‘

Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

Autor: Christian Feldmann – br.de

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Das Nachdenken über das Böse hat im 21. Jahrhundert wieder Konjunktur. Vor allem mit Bezug auf die traumatischen Ereignisse zu dessen Beginn wurden in jüngerer Zeit Vortragsreihen und Symposien zum Thema veranstaltet; die breit angelegte philosophische wie theologische Reflexion schlägt sich auch in einer Fülle von Neuerscheinungen nieder.

Das Böse verstört, immer noch. Hatte sich bereits Ende des vergangenen Jahrhunderts gezeigt, dass die Beschäftigung mit Luzifer und anderen Vertretern der Unterwelt in den Kultur- und Religionswissenschaften sowie in christlicher Publizistik und Theologie wieder zunimmt, gilt dies inzwischen auch für die Beschäftigung mit dem Bösen im Allgemeinen. Dass Satanisten als „Vereinsmeier des Bösen“ entlarvt sind, die sich in der lustvollen Pervertierung des Christlichen erschöpfen, bedeutet gerade nicht, dass die Auseinandersetzung mit dem Bösen am Ende wäre.

Zwar mögen die politisch-kulturellen Kontexte der traumatischen Ereignisse von New York und später von Madrid, London und andernorts deutlich komplexer sein: Vor allem das Datum „11. September 2001“ ist in diesem Zusammenhang längst zu einer Chiffre geworden, die eine intensivere Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen des Bösen ausgelöst hat, deren Höhepunkt – wie die Neuerscheinungen des Frühjahrs zeigen – noch nicht überschritten ist.- schattenblick.de

Herder Korrespondenz – Monatshefte für Gesellschaft und Religion 3/2007

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Luca Marenzio, better known for his madrigals than his sacred music although he did produce one book of sacred madrigals his Motectorum pro festis totius anni in 1585 from which this setting of  O Rex gloriae (O King of glory) the Antiphon to the Magnificat for Second Vespers at Ascension comes. It’s a four-part setting (SATB) that’s dramatic, colourful, and very madrigalian in form. It’s performed here by the Coro de Cámara de Madrid as part of the International Festival of Toledo conducted by Ana Fernández-Vega. Enjoy :-). – http://saturdaychorale.com/2016/05/27/luca-marenzio-1554-1599-o-rex-gloriae/

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