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Archive for 12. April 2016

99 Fundstücke 1-20 / 21-40 / 41-60 / 61-80 / 81-99 – franzkafka.de

9. Kafka möchte sein wie Voltaire
Kafka blieb vor einem alten Stich stehen, der eine Episode aus dem Leben Voltaires zeigt; von dieser Darstellung konnte er sich nicht losreißen, auch später sprach er oft von ihr: Man sieht Voltaire, der eben aus dem Bett aufgesprungen ist, er hat noch die Nachtmütze auf dem Kopf – und, die eine Hand befehlend ausgestreckt, während er mit der andern die Hose hält, in die er schlüpft, beginnt er schon blitzenden Auges seinem Diener, der seitwärts an einem Tischchen sitzt, etwas zu diktieren. Ich verstand wohl, was Kafka an dem Stich […] so sehr bezauberte: das Feuer des Geistes, die direkt in Geist umgesetzte ungemeine Vitalität eines auserkorenen Menschen
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Das neue Philosophie Magazin macht mit der Frage auf: „Wer ist mein wahres Selbst?“ (Und einem Cover, das diesmal in seiner Offensichtlichkeit jeglichen Witz vermissen lässt.) Mein Professor pflegte bei solchen Anlässen immer zu sagen: „Das ist die falsche Frage!“ Wörter wie „wahr“ und „das Selbst“ sind sehr tückische Wörter, weil sie es zwar in sich haben, aber jeder aus seinem Alltagsverständnis heraus meint, ganz genau zu wissen, was sie bedeuten. Im gemeinsamen Zusammenhang sind solche Wörter natürlich noch tückischer. Ob die Frage, wer mein wahres Selbst sei, überhaupt sinnvoll ist, können wir nur klären, wenn wir wissen, ob es so etwas wie ein wahres Selbst gibt und wenn ja, ob es ein Subjekt gibt (zum Beispiel „ich“), dem dieses „wahre Selbst“ zugeschrieben werden kann.- geistundgegenwart.de

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Sind die Menschen nicht mehr zu differenziertem Denken in der Lage? Wir wissen doch eigentlich alle: das Leben ist nicht schwarz oder weiß, es hat viele Schattierungen: Menschen, die wir jahrelang zu kennen meinen, können uns mitunter enttäuschen oder auch positiv überraschen. Und alles kann man aus verschiedenen Blickrichtungen betrachten. Doch nun ist eine befremdliche Tendenz in unserer Gesellschaft festzustellen…

Das kollektive Alles-oder-Nichts-Denken

„Alles, was ich anpacke, geht schief!“ – Sätze wie diese höre ich als Psychotherapeutin sehr oft. Dichotomes Denken, auch „Alles-oder-Nichts-Denken“ genannt, kennzeichnet viele psychische Störungen. – Zwar neigen Menschen im allgemeinen dazu, in Schubladen wie „gut“ oder „böse“ bzw. „richtig“ oder „falsch“ zu denken. Das erleichtert uns das Zurechtfinden in unserem komplizierten Alltag, der von Reizüberflutung und ständigen Entscheidungen geprägt ist. Wenn wir aber Zeit zum Nachdenken haben, sind wir sehr wohl in der Lage, sowohl die Vorteile, als auch die Nachteile derselben Person oder Sache, die berühmten zwei Seiten der Medaille zu erkennen.

Bei Neurosen oder Persönlichkeitsstörungen ist das dichotome Denken aber extrem ausgeprägt und der Betroffene kann sich nur schwer oder gar nicht davon distanzieren…

Mehr Infos: http://saltytrees.webnode.com/news/die-gottgleichen-und-die-verdammten-dichotomes-denken/ – saltytrees

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Mutterkraut

Alte Heilpflanze besitzt Wirkstoff zur Nervenregeneration

Düsseldorfer Wissenschaftler haben einen Inhaltsstoff aus der Heilpflanze Mutterkraut identifiziert, mit dem das Nachwachsen von geschädigten Nervenfasern bei Mäusen erheblich beschleunigt und verbessert werden kann. Die Erkenntnisse könnten von großer klinischer Bedeutung sein. Denn: Fast acht Prozent der über 55-Jährigen in den Industrieländern sind von peripheren Neuropathien, das heißt Schädigung der Nerven vor allem in Beinen und Armen betroffen. Eine Wirkung bei Nervenschäden in Folge von Multipler Sklerose werde derzeit noch untersucht.- grenzwissenschaft-aktuell

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