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Archive for April 2016

Notorious is a 1946 American thriller film directed and produced by Alfred Hitchcock, starring Cary Grant, Ingrid Bergman and Claude Rains as three people whose lives become intimately entangled during an espionage operation. It was shot in late 1945 and early 1946 and was released by RKO in August 1946.- networkawesome

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Ist vom „Unheimlichen“ die Rede, wird ein ebenso breites wie diffuses semantisches Feld aufgerufen. Horror, Schauer, Schrecken, allerlei Spukhaftes und Gespenstisches, aber auch Fremdheits- und Entwurzelungserfahrungen sind mit diesem allgemein gebräuchlichen und dennoch schwer fassbaren, sich stets entwindenden und doch beständig wieder auftauchenden – und dadurch gewissermaßen selbst unheimlichen – Begriff verbunden, der sich in der Nachbarschaft zum Phantastischen, Grotesken, Numinosen oder Erhabenen bewegt und rege Austauschbewegungen mit diesen Bereichen unterhält.

Einer der ersten Autoren, dessen unheimliche Geschichten ein breites Publikum erreichten, war Horace Walpole, der vor allem für seine gothic novel „Das Schloß Otranto“ (1764) berühmt wurde. Zahlreiche Adepten schlossen sich seinem Beispiel an und bereiteten ihren Rezipienten mit einem Konglomerat aus unheimlichen Gestalten, Orten und Begegnungen bald wohliges, bald verstörendes Unbehagen. Vom Schauerroman der Spätaufklärung über die „Schwarze Romantik“ und die Klassiker der literarischen Phantastik bis hin zu modernen Horrorproduktionen in der Literatur und in audiovisuellen Medien hat das Unheimliche nichts von seiner Faszinationskraft verloren.- literaturkritik.de

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Gehen Sie raus mit ihren Sprösslingen in die Natur. Kinder von heute verbringen viel weniger freie Zeit in der Natur als frühere Generationen. Im Freien zu spielen, im Wald zum Beispiel, gehört längst nicht mehr zu den selbstverständlichen Erlebnissen. Experten sprechen sogar von Natur-Entfremdung. Dabei ist die Natur wie ein riesiger Abenteuerspielplatz. Kein Spielzeug kann da mithalten. Das Beste daran: Kinder können ihrem Forschergeist freien Lauf lassen und eine ganze Menge lernen, Spaß inklusive.- br.de/radio/bayern2

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Sermo I

Die Toten kamen zurück von Jerusalem, wo sie nicht fanden, was sie suchten. Sie begehrten bei mir Einlass und verlangten bei mir Lehre und so lehrte ich sie:

Höret: ich beginne beim Nichts. Das Nichts ist dasselbe wie die Fülle. In der Unendlichkeit ist voll so gut wie leer. Das Nichts ist leer und voll. Ihr könnt auch ebenso gut etwas anderes vom Nichts sagen, zum Beispiel es sei weiß oder schwarz oder es sei nicht, oder es sei. Ein Unendliches und Ewiges hat keine Eigenschaften, weil es alle Eigenschaften hat. Das Nichts oder die Fülle nennen wir das PLEROMA. Dort drin hört Denken und Sein auf, denn das Ewige und Unendliche hat keine Eigenschaften. In ihm ist keiner, denn er wäre dann vom Pleroma unterschieden und hätte Eigenschaften, die ihn als etwas vom Pleroma unterschieden. Im Pleroma ist nichts und alles: es lohnt sich nicht über das Pleroma nachzudenken, denn das hieße: sich selber auflösen.
Die CREATUR ist nicht im Pleroma, sondern in sich. Das Pleroma ist Anfang und Ende der Creatur. Es geht durch sie hindurch, wie das Sonnenlicht die Luft überall durchdringt. Obschon das Pleroma durchaus hindurch geht, so hat die Creatur doch nicht Theil daran, so wie ein vollkommen durchsichtiger Körper weder hell noch dunkel wird durch das Licht, das durch ihn hindurch geht.
Wir sind aber das Pleroma selber, denn wir sind ein Theil des Ewigen und Unendlichen. Wir haben aber nicht theil daran, sondern sind vom Pleroma unendlich weit entfernt, nicht räumlich oder zeitlich, sondern WESENTLICH, indem wir uns im Wesen vom Pleroma unterscheiden als Creatur, die in Zeit und Raum beschränkt ist.
Indem wir aber Theile des Pleroma sind, so ist das Pleroma auch in uns. Auch im kleinsten Punkt ist das Pleroma unendlich, ewig und ganz, denn klein und groß sind Eigenschaften, die in ihm enthalten sind. Es ist dies Nichts, das überall ganz ist und unaufhörlich. Daher rede ich von der Creatur als einem Theile des Pleroma, nur sinnbildlich, denn das Pleroma ist wirklich nirgends geteilt, denn es ist das Nichts. Wir sind auch das ganze Pleroma, denn sinnbildlich ist das Pleroma der kleinste nur angenommene, nicht seiende Punkt in uns und das unendliche Weltgewölbe um uns.

http://www.feliz.de/html/sermo1.htm#eins

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Medea

Dánské zfilmování Euripidovi divadelní hry. Děj byl přenesen z antického Řecka do doby temna ve Skandinávii …
Titulky nejsou moje !!!

Režie – Lars von Trier
Scénář – Euripides,Carl Theodor Dreyer,Lars von Trier

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Die knappste Version bietet Glenn Gould mit 4:46 Minuten. Trotz des zügigen Tempos fehlt es der Deutung dieser ostinaten Bewegung durchlaufender Sechzehntel, einer Art „unendlicher Melodie“, nicht an lyrischem Ausdruck, natürlichen Atembögen, dynamischer Abstufung, heftigen Kontrasten und dramatischen Steigerungen: https://www.youtube.com/watch?v=5yT0iCRO838 – wscaprichos

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Nun schlägt Kongs große Stunde. Wie die Jetztzeit nach Walter Benjamin als gewaltige Zusammenfassung der gesamten Menschheitsgeschichte begriffen werden kann, so ist auch der Riesenaffe Kong in Alexander Kluges jüngstem Erzählprojekt eine zentrale Reflexionsfigur für die historische Entwicklung des Menschen, die immer wieder von naturhaften Gewalten heimgesucht wird. Als 2012 Das fünfte Buch. Neue Lebensläufe. 402 Geschichten erschien, fand die von Kluge vor 15 Jahren mit der Chronik der Gefühle begonnene Erkundung subjektiver Gefühlswelten, die sich im Horizont einschneidender historischer Erfahrungen öffnen, einen Abschluss. Ihr stellt der Autor mit seiner Chronik des Zusammenhangs nun in mehr als 500 Texten weltumspannende, Zeiten und Räume durchdringende Verbindungslinien entgegen.

literaturkritik.de

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