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Archive for 12. März 2016

BUCH DER FREUNDE V

„Ja, ich mache Bilder und Plastiken, und zwar von jeher, seit ich zum ersten Mal gezeichnet oder gemalt habe, um die Wirklichkeit anzuprangern, um mich zu verteidigen, um mich zu ernähren, um stärker zu werden, auf dass ich mich besser verteidigen und besser angreifen kann, um einen Halt zu haben, um auf allen Gebieten und in allen Richtungen möglichst vorwärts zu kommen, um mich des Hungers, der Kälte, des Todes zu erwehren, um möglichst frei zu sein, frei für das Bestreben, mit den Mitteln, die mir heute als die geeignetsten erscheinen, meine Umgebung besser zu sehen und zu verstehen, damit ich in höchstem Maße freier bin: um meine Kräfte zu vergeuden, um mich mit dem, was ich schaffe, möglichst zu verausgaben, um Abenteuer zu erleben, um neue Welten zu entdecken, um einen Kampf zu führen – aus Vergnügen? aus Freude? – einen Kampf um des Vergnügens am Gewinnen und Verlieren willen.“ – http://www.nootheater.de/menu.html

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Götz Alsmann kann das lärmende Formatradio mit seinen krankhaft gut gelaunten Moderatoren nicht mehr ertragen …

Sie sind nicht sicher, woran man Formatradio erkennt? Sobald Ihre Ohren anfangen zu kotzen, hören Sie Formatradio.

Pestilenz und Fußpilz über den, der das erfunden hat! Das Radio war immer eine Wundertüte. Man ließ sich überraschen, was als Nächstes kommen würde. Die Beatles oder Rex Gildo oder das Jochen Brauer Sextett oder T. Rex. Und man schaute in die Programmzeitschrift, um zu erfahren, wann das ersehnte Kriminalhörspiel, die Glückwunschsendung oder der politische Kommentar ausgestrahlt würden. Heute ist das Radio keine Wundertüte mehr. Es ist ein Brechbeutel.

Die darin frei marodierenden Kotzbrocken sind krankhaft gut gelaunte Moderatorendarsteller, eine musikalische Bandbreite zwischen Platz eins und Platz vierzig der aktuellen Hitparade – vorausgesetzt, die Lieder werden in englischer Sprache oder dem, was Dieter Bohlen dafür hält, interpretiert. So, wie man offensichtlich im beginnenden 21. Jahrhundert im Kino keinen zweieinhalbstündigen Film mehr überstehen kann, ohne ständig irgendwelchen popcornförmigen und nach Nacho-Saucen stinkenden Lebensmittelersatz in sich zu verklappen, so darf es im Formatradio auch keinen Moment ohne irgendeine musikalische Berieselung geben. Immer schwabbelt ein rhythmisches Geräusch durch den Äther, jede Moderation muss mit Tsikke-tsikke-wumm untermalt werden.

tagesspiegel.de/

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Corpus Christi Carol – Benjamin Britten

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