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Archive for 10. März 2016

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Die Fantasie setzt die zukünftige Welt entweder in die Höhe, oder in die Tiefe, oder in der Metempsychose*, zu uns. Wir träumen von Reisen durch das Weltall – Ist denn das Weltall nicht in uns? Die Tiefen unsers Geistes kennen wir nicht-Nach innen geht der geheimnißvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten – die Vergangenheit und Zukunft. Die Außenwelt ist die Schattenwelt – Sie wirft ihren Schatten in das Lichtreich. Jetzt scheints und freylich innerlich so dunkel, einsam, gestaltlos – Aber wie ganz anders wird es uns dünken – wenn diese Verfinsterung vorbey, und der Schattenkörper hinweggerückt ist   Wir werden mehr genießen als je, denn unser Geist hat entbehrt.

Blüthenstaub 430 DTV

*Die Vorstellung, dass nach dem Tode eines Menschen dessen Seele in ein anderes Geschöpf (Mensch, Tier, Pflanze) übergehen könne, Seelenwanderung [< Meta… + grch. empsychos »belebt«]

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Lilienbearbeitung 1

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? „Sehr viele Leute finden den Gedanken, dass sie weder emotional noch intellektuell auf Musik reagieren sollen, sicher verwirrend. Was bleibt dann noch?“

John Cage: „Sie sollen zuhören. Warum nicht annehmen, dass Töne als solche interessant sind? Ich wundere mich immer, wenn die Leute sagen: „Sie meinen, es sind einfach nur Töne?“ Wie sie darauf kommen, dass Töne noch etwas anderes sein können, ist mir schleierhaft. Sie sind davon überzeugt, dass Töne Vehikel sind, um die Ideen eines Menschen aus seinem Kopf in den eines anderen zu befördern, außerdem noch seine Gefühle, und das in einer Verbindung, die als Vermählung von Form und Inhalt bezeichnet wird. Diese Form finde ich absolut beängstigend.“

? „Was sind für Sie die schädlichen Auswirkungen dieser Verbindung auf ein Publikum.“

John Cage: „Sie dient der Stärkung des Ego. Das Ego ist nämlich sozusagen die Behausung, in der diese Gefühle und Gedanken wohnen. Indem man sich auf sie konzentriert, konzentriert man sich auf sein Ego und trennt es damit vom Rest der Schöpfung. Dann taucht vielleicht ein sehr interessanter Ton auf, den das Ego aber gar nicht hört, weil es nicht in sein Raster aus Neigungen und Abneigungen, aus Gefühlen und Theorien passt. Es wir nicht nur unempfänglich dafür, sondern wenn man es weiterhin belästigt, stopft es sich Watte in die Ohren. Wenn es nicht ohnehin schon genügend gegen die Außenwelt abgestumpft ist, versperrt es sich selbst den Weg zu möglichen Erfahrungen.“

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BUCH DER FREUNDE XIII

„Wenn alle Menschen eine Seele hätten,
wäre die Erde seit langem kein Ort mehr
für giftige Pflanzen und bösartige Tiere.
Und selbst das Böse hätte aufgehört zu existieren.“

via: http://www.nootheater.de/menu.html

 

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