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Archive for 6. März 2016

 

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Staatliche Kontrolle ist harmlos im Vergleich zu dem, was Google macht: Der Konzern schafft einen beispiellosen Überwachungskapitalismus. Ist dagegen denn gar kein Kraut gewachsen? Ein Gastbeitrag. Von Shoshana Zuboff

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/shoshana-zuboff-googles-ueberwachungskapitalismus-14101816.html#GEPC;s3

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Zeit| Unsere neue Arschlochkultur

Und nun hinunter in die tiefsten Niederungen …

Prof. Dr. Hajo Funke

Vor Jahren konnte man mit Songs über menschenverachtendes Verhalten Erfolg haben – als Pose und Spiel mit der Konsenskultur. Heute scheint Hass eine Tugend zu sein.

Als das Jahrtausend noch ganz jung war und trotzdem schon eklig werden konnte, hielt sich ein Song namens Es ist geil, ein Arschloch zu sein neun Wochen lang an der Spitze der deutschen Singlecharts. Dargeboten wurde er von einem Ex-Polizisten und Big-Brother-Kandidaten namens Christian Möllmann. Bereits im Container hatte sich Christian (alias „der Nominator“) nach Kräften unsympathisch gegeben, sein Lied reichte dazu das Motto nach. Und gewiss rieb sich da ein Texter die Hände, zählte es doch zu den wenigen Dingen, die im Jahr 2000 noch nicht gemacht worden waren, die Wörter „geil“ und „Arschloch“ gemeinsam im Titel einer Mainstream-Nummer unterzubringen. Und natürlich fiel diese Art, die Rolle des Fieslings abzufeiern, unter die seinerzeit modische schmierige Ironie (oder Pseudoironie); es wäre unfair…

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  • Der Künstler besitzt nicht das moralische Recht, sich auf irgendein abstraktes Durchschnittsniveau einzulassen, um sein Werk verständlicher und zugänglicher zu machen. So etwas würde den Verfall der Kunst zur Folge haben, während wir doch gerade ihr Aufblühen erwarten.
  • Der Künstler, sein Werk und der Rezipient bilden ein unteilbar einheitliches Ganzes, einen Organismus, der durch ein und denselben Blutkreislauf untereinander verbunden ist.
  • Auf jeden Fall muss mit eindeutiger Gewissheit auch festgehalten werden, dass die Durchschnittsnormen des Kommerzfilms und die gängige Fernsehproduktion das Publikum auf geradezu unverzeihliche Weise verderben, da sie es aller Kontaktmöglichkeiten mit wirklicher Kunst beraubt. Es ist bereits zu einem fast vollständigen Verlust der so außerordentlich wichtigen Kategorie des Schönen in der Kunst gekommen, die für mich das Streben nach den Idealen bedeutet

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