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Archive for 20. Februar 2016

Das Schweigen

der vergangenen Jahrzehnte auch über die Anteile der Stadt München an den grauenhaften Taten des 3. Reiches bricht sich in den unterschwelligen Auseinandersetzungen um die Willkommenskultur. Der frostige Winter des Verschweigens wirkt sich in der alten „Hauptstadt der Bewegung“ als gefälschte und geschminkte Fassade über den Gefühlen aus, die ganz schnell bröckeln kann und immer mehr aufgedonnert wirkt: Der Tourist bekommt seine Fassaden, die zugezogenen Reichen, ob aus dem Ruhrpott oder arabischen Ländern, zerstören, was sie sich grade zugelegt haben.

Verdrängung verbraucht Kraft

seelische Frostaufbrüche

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Zum Tod von Umberto Eco

Weltberühmt machte ihn «Der Name der Rose». Doch in Italien war Umberto Eco schon vor diesem Bestseller bekannt – als Wissenschafter. Mit 84 Jahren ist der grosse Intellektuelle nun gestorben.

Mit seiner aufklärerischen Verve stand Umberto Eco für eine demokratische Kultur. Er verband theoretische Spitzfindigkeit mit Urbanität, süffiges Erzählen mit einer Portion Selbstironie und war verwurzelt in den grossen Traditionen Italiens. Immer wieder mahnte er die Notwendigkeit eines kanonischen Wissens an, denn ohne kulturellen Untergrund beraube sich der alte Kontinent seines ureigenen Fundaments. Einen Kenner und Vermittler dieses Fundaments haben wir jetzt verloren: Am 19. Februar ist Umberto Eco bei sich zu Hause seiner Krankheit erlegen.

http://www.nzz.ch/feuilleton/wie-man-die-welt-versteht-1.18698469

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