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Archive for 11. Februar 2016

„Der Schriftsteller Jean Améry spricht mit Volkmar Parschalk über sein Leben, seine Arbeit und seine Sicht auf gesellschaftliche Veränderungen.“ (Text, Quelle & MP3: http://tinyurl.com/jzbmgwv)

»Wenn aus dem geschichtlichen Verhängnis der Juden- beziehungsweise Antisemitenfrage, zu dem durchaus auch die Stiftung des nun einmal bestehenden Staates Israel gehören mag, wiederum die Idee einer jüdischen Schuld konstruiert wird, dann trägt hierfür die Verantwortung eine Linke, die sich selber vergißt, „Der Antizionismus ist ein von Grund auf reaktionäres Phänomen, das von den revolutionären progreslistischen antikolonialistischen Phrasen über Israel verschleiert wird“, sagte neulich Robert Misrahi, ein französischer Philosoph, der, gleich dem vorhin zitierten Claude Lanzmann, zur weiteren Sartre-Familie gehört.

Der Augenblick einer Revision und neuen geistigen Selbstbestreitung der Linken ist gekommen! denn sie ist es, die dem Antisemitismus eine ehrlose dialektische Ehrbarkeit zurückgibt. Die Allianz des antisemitischen Spießer-Stammtisches mit den Barrikaden ist wider die Natur, Sünde wider den Geist, um in der vom Thema erzwungenen Terminologie zu bleiben, Leute wie der polnische General Moçzar können sich die Umfälschung des kruden Antisemitismus zum aktuellen Anti-Israelismus gestatten Die Linke muß redlicher sein, Es gibt keinen ehrbaren Antisemitismus,

Wie sagte Sartre vor Jahr und Tag in seinen „Überlegungen zur Judenfrage“? „Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden,“« (Weiterlesen: http://www.zeit.de/1969/30/der-ehrbar…)

„Die Linke und die Toleranz.“ Vortragausschnitt mit Améry: http://www.mediathek.at/atom/14554FCA…

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Mit dem zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende beginnt das chinesische neue Jahr. Im Zyklus der zwölf Tiere treten wir am 8. Februar in das Jahr des Affen, der von der Wirkphase Feuer begleitet wird.
In der Meditation nennen wir das unruhige, umherspringende Denken auch gerne das Affentheater. Wie sich das Denken oft gerne selbst an der Nase herumführt, spielt der Affe in der chinesischen Mythologie den Trickster, den Schelm, jene Figur, der wir in allen Kulturen begegnen. In seinem scheinbar absurden Verhalten und Denken zieht er die Ernsthaftigkeit unserer Bemühungen ins Lächerliche. Ob als Eulenspiegel, Charly Chaplin oder Clown entzieht sich der Trickster den Normen,  er ist weder gut noch böse, er ist listenreich und zugleich ein Tölpel. Er will den Menschen Gutes tun. Dabei verführt er sie, jene Grenzen zu verletzen, die ihren Alltag vom Bösen, vom Sündhaften trennen und bringt so die (göttliche) Ordnung durcheinander. – Das Wudang Dao desYürgen Oster

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Das Verbrechen ist in unserem Leben nicht die banale Brutalität eines überdrehten Gotham City. Es ist singulär, außergewöhnlich. Es ist die Furcht vor dem betrunkenen Vater, der gnadenlosen Mutter, dem finsteren Dunkel, dem kalten Schmerz, der Gewalt, dem Fremden. Das Verbrechen sucht der Mensch immer im Fremden, nie in sich selbst. Recht hat er, und irrt doch. Selbst da, wo der deutsche Bürger nichts mehr erkennen kann als eine lebensfeindliche Wüste aus Bedrohung, Regellosigkeit und Niedertracht, richten sich Menschen ein, arrangieren sich auf immer neue Weise mit der Regel und der Ausnahme, begründen ihre Moral und versuchen, sie als Gesetze durchzusetzen.

http://newsletterversand.zeit.de/ov?mailing=1KI29ZXY-10MTVDI&m2u=1KJ1QYW9-1KI29ZXY-1BFP16M6

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Gizehcast #25

​#Erik Enocksson # Anders Brørby #Barn Owl # Æmaeth # Raime # Kreng # Carter Tutti –#Brave Timbers # Red Stars Theory # Eyvind Kang # Harold Budd # Johann Johannsson #​Erik Enocksson –

http://www.gizehrecords.com/gizehcast/gizehcast-25

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Es steckt uns in den Knochen, wir tragen einen schweren Rucksack, es schnürt uns die Kehle zu – Redewendungen, die von Erinnerungen, von Gefühlen und einem körperlichen Zusammenhang sprechen. Doch wie und warum ist der Körper an unseren Erinnerungen beteiligt und wie lässt sich therapeutisch damit arbeiten?

… Wenn die Erinnerungen an schwerwiegende traumatische Episoden nicht mehr abrufbar sind, weil man zu jung war oder auch um sich vor ihnen zu schützen, spielt diese Signatur des Körpers womöglich im Verborgenen weiter. Doch es fällt einem nichts Bewusstes dazu ein.

In der Körperpsychotherapie wird die Wahrnehmung des eigenen Körpers genutzt, um Unbewusstes aufzudecken und bewusst zu machen. Die Ursprünge dieser Methode der Psychotherapie liegen in der Psychoanalyse und den Lebensreformbewegungen Anfang des 20. Jahrhunderts.- swr.de/swr2/ + swr2-wissen-körpergedächtnis

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