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Archive for 10. Februar 2016

Neil Young – Trasher

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C.G.Jung: Ein -ismus stellt eine erklügelten Ersatz für einen verloren gegangenen Zusammenhang mit der seelischen Wirklichkeit dar > Die daraus unfehlbar entstehende Vermassung der Seele zerstört den Sinn des Individuums und damit der Kultur überhaupt.

Die Psyche stört also nicht nur die Naturordnung, sondern sie zerstört auch ihre eigene Schöpfung, wenn sie das Gleichgewicht verliert…

Wie die Atombombe ein bisher unerreichtes Mittel zur physischen Massenvernichtung ist, so führt die fehlgeleitete Entwicklung der Psyche zur seelischen Massenverwüstung. Die heutige Situation ist dermaßen bedenklich, dass man den Verdacht nicht unterdrücken kann, der Weltschöpfer plane wieder mal eine Sintflut, um die gegenwärtige Menschheit auszurotten.

(PS: Oder wie man auch sagen könnte: Wir warten auf Trump! Da wären dann die Verrückten komplett. Ich meine hier ver-rückt.) – (Weiter vorn in meinen Notizen erwähnt Jung den Begriff: Umschlag ins Gegenteil: Enatiodromie! Wie die Wandlung im I GING! Mein Wunsch, meine Hoffnung, der Wandel zum humanen, unverwüstlichen Menschen) …

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Utopien bedienen Sehnsüchte. Sie skizzieren Idealwelten, die mit unserem Dasein nur wenig zu tun haben. Utopie kommt aus dem Griechischen – u-topos – und heißt übersetzt ‚Nicht-Ort‘. Diese Stätte existiert nicht, aber es wird gezeigt, wie sie beschaffen sein sollte. Mit dem Buch „Utopia“, in dem der Humanist Thomas Morus 1516 das scheinbar mustergültige Staatswesen einer fiktiven Inselrepublik beschreibt, findet die Utopie Eingang in die Staatsphilosophie. Seither ist sie aus intellektuellen Debatten nicht mehr wegzudenken.

„Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keinen Blick, denn sie lässt die Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird. Und wenn die Menschheit da angelangt ist, hält sie Umschau nach einem besseren Land und richtet ihre Segel dahin. Der Fortschritt ist die Verwirklichung der Utopien.“ Oscar Wilde

bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie

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http://www.mwelzel.de/wittgenstein/


Der erste Teil dieses 1999 entstandenen Textes soll die  darstellen, wie sie von Wittgenstein in seinen späteren Schriften entwickelt (oder angedeutet) wurde – kurz und auf das Wesentliche beschränkt und natürlich nur so, wie ich sie verstanden habe. – Die verwendeten Zitate stammen aus den „Philosophischen Untersuchungen“ (PU) und den unter dem Namen „Philosophische Untersuchungen. Teil 2“ veröffentlichten Bemerkungen (PU II).

Wittgenstein selbst benutzt den Begriff „Bewusstsein“ selten und spricht lieber von Empfindungen, Schmerzen, Denken usw. – Der Begriff „Bewusstsein“ soll hier daher lediglich als Sammelbegriff für alle „mentalen Phänomene“, die „erlebt“ oder „erfahren“ werden, verwendet werden und manchmal auch im Sinne eines gedachten Rahmens für die einzelnen Bewusstseinsphänomene (Gefühle sind „im Bewusstsein“, analog zu „im Kopf“) – ohne weiter definiert zu werden.

Copyright © Martin Welzel, Düsseldorf – Alle Rechte vorbehalten.

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Der Gegensatz von Individual- und Sozial- oder Massenpsychologie, der uns auf den ersten Blick als sehr bedeutsam erscheinen mag, verliert bei eingehender Betrachtung sehr viel von seiner Schärfe. Die Individual­psychologie ist zwar auf den einzelnen Menschen eingestellt und verfolgt, auf welchen Wegen derselbe die Befriedigung seiner Triebregungen zu erreichen sucht, allein sie kommt dabei nur selten, unter bestimmten Ausnahmsbedin­gungen, in die Lage, von den Beziehungen dieses Einzelnen zu anderen Individuen abzusehen. Im Seelenleben des Einzelnen kommt ganz regel­mäßig der andere als Vorbild, als Objekt, als Helfer und als Gegner in Betracht, und die Individualpsychologie ist daher von Anfang an auch gleichzeitig Sozialpsychologie in diesem erweiterten, aber durchaus berechtigten Sinne.- textlog.de

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