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Archive for 21. November 2015

DIE HAND DIE UNTERSCHRIEB

Die Hand die unterschrieb hat eine Stadt ruiniert;
Fünf herrschende Finger brachten dem Atem Not,
Haben die Toten des Erdballs verdoppelt, ein Land halbiert;
Diese fünf Könige gaben einem König den Tod.

Zu einer fallenden Schulter führt die mächtige Hand,
Ihre Fingergelenke sind krampfig von Gicht;
Ein Gänsekiel machte dem Mord ein End’,
Der hatte dem Gespräch ein End’ gemacht.

Die Hand die unterschrieb brütete Fieber,
Und Hunger wuchs, Heuschrecken kamen;
Groß ist die Hand die Herrschaft ausübt über
Menschen durch einen Krähenfuß von Namen.

Die fünf Könige zählen die Toten, doch ohne die Stirne
Zu streicheln oder die krustige Wunde zu schließen;
Eine Hand regiert Mitleid wie eine Hand die Sterne;
Hände können keine Tränen vergießen.

Übersetzt von Erich Fried

planetlyrik.de/dylan-thomas

dylanthomas.com

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Wissen, wann es genug ist
Die von ihrem prekären ökonomischen Status gebeutelte japanische Jugend sucht eine Neuorientierung in einer Ethik und Ästhetik des Verzichts. Der Gedanke, dass weniger mehr ist, übt auf immer breitere Kreise eine grosse Faszination aus.
Wissen, wann es genug ist («taru o shiru»), ist eine buddhistische Redensart, die viele Aspekte des sozialen Verhaltens umfasst. Die Absage an weltliche Begierden und der Respekt vor anderen Lebewesen lehrt auch der Buddhismus. Durch das Loslassen und die Achtung auch vor Unbedeutendem lässt sich Dankbarkeit neu erlernen. – nzz.ch/feuilleton/

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Vor 100 Jahren präsentierte Einstein die allgemeine Relativitätstheorie. Eine seiner Behauptungen ist bis heute unbewiesen – die Existenz von Gravitationswellen, die lichtschnell durch Raum und Zeit eilen. Neue Messinstrumente könnten sie nun endlich aufspüren.- srf.ch/wissen/

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