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Archive for 28. August 2015

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Die Handlung wird mit tapas, svadhyaya und isvarapranidhana gleichgesetzt.

Hier nun die Erklärung von tapas: das Wort tapas kommt von der Wurzel tap, die bedeutet: scheinen, heiß sein, erhitzen, intensiv sein. Dieses entsteht von selbst, wenn man die Bedeutung von Yoga versteht.

Das was innerlich und äußerlich geschieht, geschieht auf der Grundlage des citta. Die Sinne bringen die Informationen der äußeren Welt in das innere Leben, und dadurch wird das citta, das Organ, das diese Eindrücke empfängt, aufgerührt. Diese Störung ruft die vergangenen Eindrücke im Gedächtnis oder in den Gehirnzellen wach, und so reagiert man auf die Sinneseindrücke durch den Filter vergangener Erfahrungen und Worte, die sie beinhalten.

… Man weist die Vergangenheit von sich und entscheidet sich dafür, nicht zu wählen. Durch dieses Aufgeben bewahrt man die Energie seines Seins in einem von vrttis freien Zustand (nirodha). Die Energie, die man in der Identifizierung mit den vrttis vergeudet und zerstreut hat, wird nun in ihrer Ganzheit zurückgehalten. Natürlich erlangt sie dadurch ungeheure Intensität. Diese Intensität der Energie des Seins wird mit dem Wort tapas bezeichnet. – (Patanjali, Die Wurzeln des Yoga)

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Hilde und Ernst Federn im Gespräch mit Peter Bruendl. Über Psychoanalyse, Sprache und Gesellschaft. Dies ist der erste von fünf Teilen der Aufzeichnung

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Der Anthropologe David Le Breton wirbt in seinem Essay „Lob des Gehens“ für eine der schönsten Arten der Fortbewegung

Von Bastian Schlüter

Das Gehen hat Konjunktur. Nicht, weil es alle betreiben würden, aber weil es so verheißungsvoll ist. Wer gehend unterwegs ist, nimmt die Welt ganz anders wahr. Wer geht, tritt zu sich selbst in ein ganz anderes Verhältnis, er schlägt sozusagen allen modernen Fortbewegungsarten, die so wohlfeil Zeit und Raum zu überlisten vermeinen, ihrerseits ein Schnippchen. Denn er taktet sich wieder ein in das Gleichmaß von Zeit und Raum und betritt gehend die Schwelle, auf der die Zeit zum Raum wird – und vice versa. Gehend findet der Mensch zum Menschen zurück und erlebt darüber die Welt ganz neu,…

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