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Archive for 11. Mai 2015

… Morse singt im Kirchenchor, er ist aber nicht The Singing Detective. Das ist eine Serie von Dennis Potter, die sehr sophisticated ist (das Remake von 2003 möchte ich lieber nicht erwähnen). Sozusagen Krimi für Fortgeschrittene. Lichtjahre entfernt von Til Schweigers Tatort Kommissar…

In The Death of the Self treffen wir auch jemanden wieder, den wir heute in einer ganz anderen Rolle kennen. Das hier ist Michael Kitchen, der Star der ➱Serie Foyle’s War. In der Folge ist er allerdings nicht wie Foyle eine Personifikation des Guten und aller englischen Werte, da ist er ein international operierender Betrüger…- loomings-jay und auch Inspektor Morse

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Zoo Münster 2015 (239)

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In The Ghetto 2

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citta kommt von der Wurzel cit, die bedeutet sehen, beobachten, erkennen – oder auch das Gesehene, das Beobachtete, das Erkannte – d.h. das, was man in der Vergangenheit erfahren hat, und von daher das Organ des Denkens, auch das Bewußtsein.

vrtti ist abgeleitet von der Wurzel vrt, die bedeutet  wählen; auch sich drehen, bewegen. Vrtti bedeutet daher die Form, die das Wählen im Bewußtsein nimmt, und den fluktuierenden Strom des Bewußtseins.

Und nirodha ist zusammengesetzt aus rodha mit der Vorsilbe ni. Rodha stammt von der Wurzel rudh, die bedeutet hindern, aufhalten, anhalten. Und die Vorsilbe ni bedeutet verlangsamen. Demnach das Verlangsamen der wählenden Bewegung des Denkens (citta-vrtti) und ihr allmähliches Zur-Ruhe-Kommen, was von selbst geschieht.

Yoga wendet sich gegen die konventionelle Bedeutung von Worten. Er verwirft vergangene Erfahrungen und ihre Versprachlichung. Daher sind die Wurzelbedeutungen den konventionellen vorzuziehen, wenn man es mit Worten zu tun hat, die die Sutren selbst nicht definieren oder erklären. Da Yoga mit citta-vrtti-nirodha gleichgesetzt wird, ist die genaue Bedeutung dieser Worte von größter Wichtigkeit:

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Der 89-jährige Soziologe Zygmunt Bauman war ein Stargast der re:publica 2015. Er sagt: Menschen geben ihre Privatheit auf, um digital dazu zu gehören.

Es gab eine Zeit, in der der Mensch sich gerne mit sich selbst beschäftigte und kein Problem damit hatte, Stunden und Tage mit sich allein zu sein. Das ist lange her. Neun Stunden täglich gucken wir im Schnitt seitdem auf größere und kleinere Bildschirme. Immerhin neun Stunden von 24, in denen wir uns nicht allein fühlen müssen.- zygmunt-bauman

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