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Archive for 14. Dezember 2014

Vladimir Hirsch_Babel

Veröffentlicht am 12.12.2014

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Zeiten der Selbstermächtigung – von Esther Slevogt

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachtkritik.de als letzter Strohhalm?

… es war die Erfahrung der schleichenden Marginalisierung der Theaterkritik im Feuilletondiskurs, welche die Schreibenden unter den Gründern von nachtkritik.de ursprünglich zusammengeführt hatte – und (was für uns die ausgesprochen existenzielle Folge dieser Entwicklung war) der mit dieser Marginalisierung verbundene Verlust von Publikations- und Verdienstmöglichkeiten. Nach dem Aufruhr, für den unser Erscheinen im Betrieb zunächst gesorgt hat, stehen wir inzwischen ein wenig als Krisengewinnler da. Die Theaterkritik verliert weiter dramatisch an Bedeutung im Printfeuilleton, dessen Königsdisziplin sie einst gewesen ist.- nachtkritik.de/

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Aber die Hoffnung

Die Sehnsucht
nach Gerechtigkeit
nimmt nicht ab
Aber die Hoffnung

Die Sehnsucht
nach Frieden
nicht
Aber die Hoffnung

Die Sehnsucht nach Sonne
nicht
täglich kann das Licht kommen
durchkommen
Das Licht ist immer da
Eine Flugzeugfahrt reicht
zur Gewissheit

Aber die Liebe
der Tode und Auferstehung fähig
wie wir selbst
und wie wir

der Schonung bedürftig

Ein Gedicht sei ein gefrorener Augenblick, der die Lesenden je für sich wieder ins Fliessen, ins Hier und Jetzt bringt, so die Dichterin.Gepackt haben mich besonders die letzten drei Worte des Gedichts: „… der Schonung bedürftig.“ Die Liebe bedarf der Schonung, genauso wie wir. Ich habe immer wieder Schonung nötig: achtsamer, sanfter, aufmerksamer Umgang mit mir. Und mit den Menschen um mich. Und allem Geschaffenen. Dass das Leben, dass die Liebe ins Fliessen kommt, im Hier und Jetzt.

Wer? Hier: https://login.mailingwork.de/-viewonline2/2997/32/2440/edf84/6FpnnOpNzF/1

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China & Taiwan

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Paranormal Music, Recordings of unseen Intelligences 1905-2007

Seit am letzten Märzabend des Jahres 1848 wie in einem verfrühten Aprilscherz, sich in Gegenwart der Geschwister Fox, Margaret und Kate, aus Hydesville, einem Städtchen im Staat New York, der Geist eines ermordeten fahrenden Händlers mittels Klopfgeräuschen Gehör verschafft, sind solch „übernatürliche“ Kundgebungen nicht mehr wegzudenken und schon bald an der Tagesordnung – es ist dies die Geburtsstunde, der Big-Bang des modernen Okkultismus. Nach den Exzessen der Aufklärung kehrt die Lust am Phantastischen, Illusionären, Wunderbaren zurück… Man sucht und sehnt sich nach der Wiederverzauberung der Welt. Explosionsartig schnell, in nur wenigen Jahren, breiten sich „Tischrücken“ und Séancen in Nordamerika und Europa aus. Millionen praktizierender Spiritisten experimentieren mit den Kräften einer vermeintlich anderen Welt; Tausende von Medien bieten ihre Dienste an – das Angebot ist durchaus vielfältig: Materialisationen, Apporte, Levitation, Hellsehen, Telekinesen, automatische Schrift… Bis zum heutigen Tag findet man die Spuren, hört die Echos jener Zeit…http://www.ubu.com/sound/occult.html

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Basho

„Sonne und Mond, Tage und Monate verweilen nur kurz als Gäste ewiger Zeiten, und so ist es mit den Jahren auch: sie gehen und kommen, sind stets auf Reisen. Nicht anders geht es den Menschen, die ihr ganzes Leben auf Booten dahinschaukeln lassen, oder jenen, die mit ihrem am Zügel geführten Pferden dem Alter entgegenziehen: täglich unterwegs, machen sie das Reisen zu ihrem ständigen Aufenthalt“.

Die alte buddhistische Trauer über die Vergänglichkeit zieht sich als Thema durch das gesamte Reisetagebuch. Als er seine Freunde zurücklässt und die Fähre besteigt, um endgültig alles zurückzulassen, scheint er geradezu von der Trauer überwältigt zu werden. „Meine Kehle schnürte sich zu, als ich plötzlich an die bevorstehenden 3000 Meilen denken musste. Ich stand an der Wegkreuzung der Traum-Illusionen und vergoss Tränen des Abschieds“:

Yaku haru ya
tori nakiuo no
me wa namida

Der Frühling scheidet:
Die Vögel weinen – selbst den Fischen
kommen die Tränen.

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