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Archive for 5. November 2014

Alice / Alicja (1982)

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Steveraue

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Vor 100 Jahren starb der Dichter Georg Trakl – im Alter von 27 Jahren. Wer mag er gewesen sein, der rauschsüchtige Apotheker, dem ein inzestuöses Verhältnis mit seiner Schwester nachgesagt wird. Eine Biografie-Neuauflage sowie eine Anthologie suchen nach Antworten.

1913 erscheint Georg Trakls einziges Buch zu Lebzeiten, es heißt einfach: „Gedichte“. Den Band „Sebastian im Traum“ stellt er noch selbst zusammen, doch er kommt erst 1915 heraus, ein Jahr nach Trakls Tod. Sein Werk ist damals kaum bekannt. Dennoch gibt es Zeitgenossen, die erkennen, dass seine Gedichte etwas völlig Neues sind. Der Philosoph Ludwig Wittgenstein: „Ich verstehe sie nicht; aber ihr Ton beglückt mich. Es ist der Ton der wahrhaft genialen Menschen.“

http://www.deutschlandfunk.de/neue-werke-ueber-trakl-zwischen-leben-und-tod-rausch-und.700.de.html?dram%3Aarticle_id=302182

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Georg Trakl ist mit seinen traumverloren-morbiden, narkotisierend-bildstarken Gedichten zu einer Ikone der deutschsprachigen literarischen Moderne geworden. Auf Erden war dem an der Epoche leidenden Dichter nicht zu helfen, endgültig zerbrochen ist er als Soldat in Galizien.

In fast jedem seiner lyrischen Texte rückt der Dichter die Extreme gegeneinander, den abgerückten Geisterraum und die tückische Gegenwelt. Eine Auflösung der Kontraste findet sich nur selten.

Im Geisterraum geht es still zu und sanft. Tiere, Menschen, Wolken gleiten durch eine Halluzination des Friedens. Das Licht: monden, bläulich, dämmrig, dann und wann purpurn und grün aufblitzend. Die Gegenwelt ist zersplittert, kleinsträumig, böse. Ratten und anderes Getier treiben ihr Unwesen.- nzz.ch/feuilleton/

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