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Archive for 25. September 2014

R.D. Laing: „Innerhalb der letzten fünfzig Jahre haben wir Menschen durch unsere eigenen Hände nahezu einhundert Millionen unserer eigenen Gattung abgeschlachtet. Wir alle leben derzeit unter der permanten Drohung unserer völligen Auslöschung. Es scheint, als ob wir Tod und Zerstörung in demselben Maße erstreben wie Leben und Glück. Wir werden genauso zum Töten und Getötet-Werden getrieben wie zum Leben und Leben-Lassen. Nur durch die unsäglichste Vergewaltigung unserer selbst haben wir es erreicht, in relativer Anpassung an eine Zivilisation zu leben, die anscheinend auf ihre Selbstvernichtung zutreibt.“

Allerletzter Satz im Ezra Pound Lesebuch: „In einer unlebbaren Situation dennoch zu überleben“. (Arche 1985)

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Blauer Wald

V3.40000

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Nue (鵺)

Theatre Nohgaku Blog

Contributed by David Surtasky

Nue (鵺)

a fifth category play attributed to Zeami

There was once, many years ago, a certain Monk who made his way around the provinces visiting numerous temples and shrines. He had gazed at the sky as he walked, uncertain about just where he had come from, where he was going or even what path he was following.

o_teraHe had paid a visit to the famous Three Shrines of Kumano, and then found his heart set upon visiting Miyako. Traveling past the checkpoint on the Ki-no-ji road he entered the provice of Izumi, and then through the Shinoda forest. Climbing gentle slopes he looked out over the tops of the evergreen pines. After a time he reached Suminoe, then the beach of Naniwa-gata and finally arrived in the village of Ashiya.

Having arrived, the sun had become low in the sky. The Monk met a Man…

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Der Philosoph Peter Sloterdijk spricht im Interview mit der Berliner Zeitung über die Erbsünde des modernen Menschen. Diagnose: Autoritätsverlust der Alten, monströser Individualismus, Reichenhass und Undank gegen die Eliten.

… Die modernen Kinder begreifen mehr und mehr, dass das Leben der Erwachsenen eine hohle Komödie darstellt. Kasper Hauser konnte noch den Satz wiederholen: „Ich möchte einmal ein solcher werden, wie ein anderer einmal gewesen ist.“ Die typischen Modernen wollen genau das eben nicht. Um keinen Preis wollen sie so werden, wie einmal ein anderer gewesen ist…

… Was wollen sie stattdessen? Sie wollen sie selber sein – und „wie sie selber“. Sie wissen noch nicht, dass Individualität und Monstrosität konvergieren. So strebt im Grunde jeder danach, ein Monstrum zu werden, eine Singularität. Man hat vergessen, dass geglückte Individualität in Spezies-Ähnlichkeit besteht, in der persönlichen Variation eines Typus…

berliner-zeitung

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TV VICTOR presents DER DRITTE POL: Hinterland

Recorded Feb 2 2012 at Black Buddha Berlin

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Raimond Panikkar

Wir sind nicht Teilende dieser Welt, sondern Teilhabende …

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Die altägyptische Verehrung unscheinbarer Tiere, insbesondere des Skarabäus, des Mistkäfers, ist in griechisch-römischer und christlicher Zeit nicht selten belächelt worden. Doch sie hat ihren eigenen – vernünftigen – Sinn.

http://www.nzz.ch/feuilleton/der-sinn-des-unscheinbaren-1.18326622

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