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Archive for 19. September 2014

Ezra Pounds Credo …

… Ein Kunstwerk braucht keine politische, soziale oder philosophische Überzeugung zum Ausdruck zu bringen, enthält sie jedoch fast stets implizite. – Die Überzeugungskraft eines Kunstwerks besteht darin, daß der Künstler seinen Fall so summarisch oder detailliert vorbringt, wie er es für richtig hält, dann kann man mit ihm einiggehen oder nicht, aber man kann ihn nicht widerlegen. Er soll nicht in der Diskussion ausgeholt, nicht durch Beckmesserei ermüdet werden …

Darin liegt das Überzeugende der Kunst, daß ihr Nachweis ein Nachweis motorischer Kräfte ist. Argument erzeugt nur Gegenargument und reflexive Überlegung erzeugt, als solche vorgetragen, entweder Widerspruchsgeist oder den Wunsch nach weiterem Beweismaterial …

Man kann sich zum Beispiel mit jeder Behauptung, die über die Beziehung des Christentums (ein undefinierbarer Terminus) zum Sozialismus (noch ein undefinierbarer Terminus) aufgestellt wird, anlegen. Aber mit Sabattes Gemälde „Mort du premier socialiste“ läßt sich nicht streiten.-

Ezra Pound Lesebuch – Eva Hesse, Arche, 1985, Seite 9

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Piece played at Concert of Prague Shakuhachi Summer School 2009

History (Tokuyama Takashi): Together with Koku and Kyorei (recorded on Volumes I and II), this work is treasured as one of the „three traditional masterpieces.“ The story goes that a mendicant, shakuhachi- playing monk, Kichiku, while spending the night at the temple of Kokuzodo on Mt. Asakuma in Ise, had a dream in which he put to sea in a boat, where, enveloped in mist, he heard the dulcet sounds of a flute. On awakening, he created this piece from the melody he had heard in the dream. Though it consists of a simple, repeated phrase, the tune has a grace and elegance about it, and is thought to be the original melody of the shakuhachi classical repertoire, on which many other works are based.

 

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irgendwann am bahnhof in recklinghausen und zwar: Gelb

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Zuerst den Strom der Gedanken versiegen lassen. Wir wissen, daß das besonders schwer ist. Gelingt es uns aber nicht, so können wir mit der Selbstgestaltung nicht beginnen. Aus diesem Grunde hier eine Technik, die des hua-t`ou. Das ist der Geist in seinem Zustand vor einer Bewegung durch einen Gedanken oder einen mentalen Wortbegriff. Man könnte es „vor allen Worten“ und „vor allen Gedanken“ nennen. Es bedeutet, daß man in den Geist des wahren Selbst schauen, bzw. sich auf ihn konzentrieren soll.

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Dieser Geist des wahren Selbst ist jedoch auch nur ein gedanklicher Begriff, der als Hilfsmittel zur Aufhebung des Denkprozesses verwandt wird. Es handelt sich hierbei um eine einspitzige Konzentration, durch die alle Gedanken und eventuellen Visionen, die den Schüler während seiner Übung heimsuchen, niedergehalten werden. Da der Schüler nicht alle Gedanken auf einmal anhalten kann, muß er sich auf diese Methode des Gegengiftes einlassen, um eine auf eine einzige Vorstellung gerichtete Konzentration zu erlangen, die zwar imgrunde auch falsch ist, die aber, wenn sie nicht mehr benötigt wird, verschwindet und dadurch jene Einsgerichtetheit des Geistes ermöglicht, die eine Vorbedingung der Verwirklichung des wahren Selbst-Geistes zur Einsicht in die Selbst-Natur und zur Erlangung des Bodhi darstellt. (bodhi)

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Es gibt Momente, in denen wir vor etwas Großem stehen, dessen Anblick uns überwältigt. Wir empfinden Ehrfurcht. Welchen Sinn hat dieses Gefühl? VON CLAUDIA WÜSTENHAGEN

Für manche ist es vielleicht der Anblick einer Felsenschlucht oder eines Sees im Nebel, für andere ist es der Sternenhimmel oder ein Gewittersturm, die Geburt eines Kindes, der Tod eines Menschen. Es gibt Eindrücke, die uns erschaudern lassen – Momente, in denen sich das Universum einen Spalt zu öffnen scheint und wir uns einer Macht gegenüber wähnen, die uns innehalten lässt. Wir empfinden dann jene Mischung aus Staunen und Respekt, Bewunderung und Beklommenheit, die man Ehrfurcht nennt.

Theologen und Philosophen haben sich von jeher mit diesem Gefühl beschäftigt, oft ging es dabei um die Ehrfurcht vor Gott. Aber erst seit wenigen Jahren erkunden auch Psychologen den wundersamen Zustand des menschlichen Geistes…

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2014/05/ehrfurcht-psychologie-transzendenz

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Akupunktur an den Ohren

Mit Nadeln werden bestimmte Punkte am Ohr gestochen um organische, funktionelle und psychische Störungen zu beseitigen. Anwendung dieser alten Heilmethode findet sich etwa bei akuten und chronischen Schmerzzuständen, Angst und innerer Unruhe, Menstruationsstörungen und Kinderwunsch. Weiter: http://www.heilpraxisnet.de/naturheil…

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