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Archive for 30. August 2014

Upper Body Tui Na – 上半身推拿 Tui-na Bodywork

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„Noch für unsere Großeltern war fast jedes Ding ein Gefäß, indem sie Menschliches vorfanden und Menschliches hinzu sparten. Nun drängen, von Amerika her, leere, gleichgültige Dinge herüber, Schein-Dinge, Lebensattrappen. –

Die belebten, die erlebten, die uns mitwissenden Dinge gehen zur Neige und können nicht mehr ersetzt werden. Wir sind vielleicht die letzten, die noch solche Dinge gekannt haben. Auf uns ruht die Verantwortung, nicht allein ihr Andenken zu erhalten. Das wäre wenig und unzuverlässig, sondern ihren humanen und larischen Wert (larisch im Sinne der Hausgottheiten.)

Die Erde hat keine andere Ausflucht, als unsichtbar zu werden: in uns! … Die wir mit einem Teil unseres Wesens am Unsichtbaren beteiligt sind, Anteilscheine (mindestens) haben an ihm, und unseren Besitz an Unsichtbarkeit mehren können während unseres Hier seins, – in uns allen kann sich diese intime und dauernde Umwandlung des Sichtbaren in Unsichtbares, vom sichtbar- und greifbar- sein nicht länger abhängiges vollziehen, wie unser eigenes Schicksal in uns fortwährend zugleich vorhandener und unsichtbar wird“.

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Wenn wir über die vier Jahreszeiten sprechen, unterschlagen wir zumeist die Erde mit den ihr zugehörigen Organen Milz und Magen. Gemäß der chinesischen Denkweise entspricht der jeweils letzte Monat einer Jahreszeit der Wandlungsphase Erde, die nach dem Feuer des Sommers folgt. Der Erde entspricht die Farbe Gelb. Hier sind Yin und Yang ausgewogen und in Harmonie. Nimmt das Yang (warm) der Erde zu, werden wir viel essen und gieren förmlich nach Reizen, d.h. Magenhitze. Nimmt das Yin der Erde (kalt, kühl) zu, werden wir satt und träge ohne viel zu essen und das bedeutet eine Schwäche des Milz-Qi.

Die Erde ist das Zentrum unserer Energie und der Stoffwechselprozesse. Die Funktion der Erde ist es, die Nahrungsmittel so zu verarbeiten, dass sie ihre jeweilige Funktion erfüllen können. Es heißt, sie „destilliert“ die Nahrungsmittel, so dass das klare Qi aufsteigt. Je nach Geschmack findet das klare Qi von selbst zu den entsprechenden Speichern, sauer zur Leber, bitter zum Herzen, …

Der Herbst oder das Metall lässt sich folgendermaßen zusammenfassen. Diese Jahreszeit gibt uns die Möglichkeit, die Zügel in der Hand zu halten. Wir haben die Fähigkeit, loszulassen, damit Platz geschaffen wird, so dass Neues entstehen kann. Oft ist jedoch gerade dieses Loslassen ein großes Lebens- und Leidensthema, und es ist nicht leicht, bestimmten Sachen nicht zu lange nachzutrauern. Eine große Kunst, den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen, ebenso wie die Dinge zu Ende zu führen, ohne dabei vorzeitig die Flinte ins Korn zu werfen. Es sei an dieser Stelle gedacht an all die ,wunderschönen‘ Lungenkranken aus Thomas Manns „Zauberberg“. In diesem Lungensanatorium in den Schweizer Bergen schildert er so viele Menschen, die schwach auf der Brust waren, denen manchmal die Puste zu frühausging, in der Luft hängend …

Mangel oder Erschöpfung der Lunge. Mit rohen Nahrungsmitteln ist es möglich, die Lungen Lungen kurzfristig zu befeuchten, auf längere Sicht gesehen verschleimen sie jedoch. Wirklich Substanz aufbauend sind nur gekochte Nahrungsmittel, daher leiden auch so viele Rohkostler unter Mangelerkrankungen!

Nahrungsmittel, die die Lungen-Energie kräftigen und stärken sind: Vollwertreis, Süßreis, Hafer, Karotten, Kürbis, Süßkartoffel, Kartoffel, Fenchelknollen, Kichererbsen, Linsen, Kohl, Kastanien, frischer Ingwer, Marillen, Datteln, Reissirup, Gerstenmalz, Rindfleisch von exzellenter Qualität, Wild und Petersilie.

Nahrungsmittel, die die Lungen nähren oder zumindest befeuchten sind: Zucchini, Spargel, Mandeln, Karotten, Kohl, Feigen, Kochsalat, Apfel, Birnen, Quitten, Kohlrabi, Bananen, Rote Rüben, Erdbeeren, Honigmelone, Haselnuss, Weizen (ungeschält!), Dinkel, Sellerie, Isländisches Moos, Eibischwurzel, Orangen, Pfirsiche, Wassermelone, Sojamilch, Tofu, Zuckerrohr, Reissirup, Leinsamen, Butter und Milchprodukte, Eier in Maßen und nur von exzellenter Qualität, Austern und Entenfleisch.

Über die Lunge: Der Geschmack ist scharf, die Farbe ist weiß, das entsprechende Tier ist das Pferd, das Getreide ungeschälter Reis, die Frucht ist der Pfirsich und das Gemüse die Zwiebel!

(Dieses eine kleine Zusammenfassung von mir für…; und mittels verschiedener Quellen …)

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