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Archive for 12. August 2014

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Langweilig und geschmacklos

VALEAT

© berc - Fotolia.com

Langweilig zu werden ist das Schicksal der meisten Menschen, die die Lichter der Tech-Wirtschaft bis tief in die Nacht brennen lassen. Diese Industrien mögen zu den pulsierendsten und dynamischsten der Welt gehören, und doch gehören jene, die im Inneren des Bienenstocks unaufhörlich an ihre prothetischen Geräte andocken, zu den ödesten Zeitgenossen.
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, sagt Jesus in Matthäus 7,16. Auf der Welt, die wir heute teilen, sind die Früchte vollkommen geschmacklos. Ich habe Teenager, gestern noch überschwenglich, eloquent, interaktiv und vor Persönlichkeit strotzend, nach drei Monaten Smartphone- oder iPad-Besitz zu aphasischen Zombies werden sehen. Der junge Wein stirbt noch an der Rebe, und Dionysos, der tellurische Gott der Ekstase, ist nirgends in Sicht. Es ist unwahrscheinlich, dass die nächste große digitale Innovation ihn zu uns zurücklocken wird.

Robert Pogue Harrison in der FAZ vom 12. August 2014

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Der erste europäische Arzt, der in Japan Informationen über die dortige Medizin einholte und diese vor dem heimischen Publikum ausbreitete, war der Niederländer Willem ten Rhijne aus Deventer. Er hatte in der Hohen Schule von Franeker, seit 1668 in Leiden studiert und Ende desselben Jahres mit einer Arbeit „De Dolore Intestionorum e Flatu“ im Alter von 21 Jahren den Grad eines Doktors der Medizin erworben. Unter seinen Lehrern ist der aus Hanau stammende Franciscus Sylvius hervorzuheben, dessen Chemiatrie auf den jungen Studiosus einen großen Einfluß ausübte…

Am 6. Februar 1673, trat er als Arzt in den Dienst der niederländischen Vereinigten Ostindischen Compagnie (VOC) mit der Besoldungsstufe eines Kaufmanns, d.h. einem Gehalt von 60 Gulden. Sehr wahrscheinlich war er eigens für den Dienst in Japan ausgewählt worden. Vor der Abreise mußte sich zudem mit der in Ostasien kaum entwickelten Technik des Glasblasens vertraut machen. Am 11. Juni stach sein Schiff Ternate von Texel aus in See. Ten Rhijne stand an zweiter Stelle in der Bordhierarchie. Mitte Oktober erreichten sie das Kap der Guten Hoffnung, wo die Niederländer seit 1652 eine Verfrischstation errichtet hatten, die allmählich zur Kapkolonie heranwuchs. Während des 26 Tage währenden Aufenthaltes studierte er eingehend die lokale Flora und Fauna. Dann, am 10. November, segelte man weiter in Richtung Batavia, wo die Flotte am 21. Januar 1674 vor Anker ging. Trotz der vergleichsweise raschen Überfahrt starben von den „152 zeevaerende, 106 militaires, 5 vrouwen ende 10 kinderen“ auf der Ternate „51 zeevaerende, 47 militairen, ende 3 vrouwen“, also insgesamt 101 Personen. Auch ten Rhijne wurde von einer „Pestilentiale koorts“ befallen, die er aber glücklich überstand.

http://wolfgangmichel.web.fc2.com/publ/aufs/29/29.htm

+ Willem ten Rhijne und die japanische Medizin (I). In: Dokufutsu Bungaku Kenkyu, No. 39 (1989). pp. 75-125.
『独仏文学』第39号(1989年), 75 – 125頁. The published version is available at Kyushu University Institutional Repository.

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Petteri Sariola – Stomp & Prime

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Floskelwolke Charts

Die Daten von mehr als 2.000 Medien werden um 7 und um 19 Uhr aktualisiert – jeden Tag. Wir informieren Sie auch über Twitter und Facebook. Alle Details zur Floskelwolke finden Sie in den FAQ und die Hintergründe zu den 50 Floskeln und Phrasen hier.- http://www.floskelwolke.de/ + http://spiegelkritik.de/2014/08/11/mich-floeskelt/
… Ist die “großartige Floskelwolke” nicht derzeit die beliebteste Floskel hypebarer Journalisten? Weiß man nicht, jedenfalls erfährt man es nicht bei Floskelwolke.de, denn die hat ja ein erschreckend langweiliges Konzept: es werden nicht etwa Floskeln aufgrund ihrer Redundanz, Häufigkeit, Sinnlosigkeit oder sonst etwas erkannt, sondern es werden per päpstlichem Sekret “50 Floskeln und Phrasen” von den Wolkenmachern “Sebastian Pertsch” und “Udo Stiehl” zusammengestellt. Dieser Index “basiert auf der langjährigen Redaktionserfahrung der beiden Nachrichtenredakteure.” Sapperlot!

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Gedanken und Erfahrungen zur Entwicklung einer buddhistisch fundierten Psychotherapie

http://zen-psychotherapie.blog.de/

… Der Sinn dieses Blogs ist es klarer zu machen, was Zen-buddhistische Psychotherapie ist, worin sie sich von herkömmlichen Psychotherapien unterscheidet und für wen sie geeignet ist. Zen-buddhistische Psychotherapie ist ein neues Konzept, ein Konzept, das im Moment noch am Entstehen ist und das noch lange keine abgeschlossene Form darstellt. Ich hoffe dieser Blog wird beim Gestaltannehmen dieser Therapieform helfen. Er ist sowohl für meine Klienten gedacht, als auch für Kollegen, die sich für das Thema interessieren oder selbst Teil dieser aufregenden neuen Entwicklung in der Psychotherapie sind oder sein wollen.

Lies auch das Interview: http://www.mensvita.de/zen-psychotherapie-praktisch-angewandter-buddhismus-33294/

 

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Hermann Hesse

„Ich lebe in meinen Träumen.

Die anderen Leute leben auch in Träumen,

aber nicht in ihren eigenen,

das ist der Unterschied.“

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Schwertkunst

1311 0068

http://elkeringhausen.soup.io/

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