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Archive for 1. August 2014

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VOLLER WUNDER

ZITATE VON WEISEN MENSCHEN

Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen, die tief von Innen kommt, und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann; alles ist austragen – und dann Gebären (Rilke.) So wird der unermessliche, immer da-seiende Raum offenbar, dieser Raum, der wir selber sind, und ebenso, dass wir als ein in diesem Raum erscheinender Mensch mit all unseren Ideen und Vorstellungen, Problemen und Geschichten gänzlich nackt und verletzlich, tragisch und komisch, vergänglich und flüchtig, vollkommen und voller Wunder sind.

Ronny Hiess

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What is a “Revolution”? The question might precede a lengthy disquisition on political philosophy; it might presage a manifesto redefining an old, worn-out term; it might open up a vinyl-era flight of theoretical fancy over the qualitative dimension of Revolutions Per Minute. As an opening gambit to a discussion of The Beatles’ “Revolution” (and “Revolution 9”), perhaps the question ventures on the truth of versions, alternates, “takes,” as much a part of history as toppling regimes and mass movements.

How does all of this heaviness get into pop music? Ask John Lennon. Well, no, ask his music. Ask the history of his music, the alternates, the hidden intentions, false starts, discarded revolutionary movements.- openculture

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Mehr als 20 Jahre lang hat Michael Ruetz immer wieder ein- und dasselbe Landschaftsmotiv fotografiert. In seinen Großprojekten arbeitet er ohne Eile und ohne Druck. Ein Gespräch über Innehalten, Vergänglichkeit und die Dramatik vor der Haustür.

Süddeutsche.de: Für „Die absolute Landschaft“ haben Sie zwischen 1989 und2012 mehr als 2000 Mal eine Aufnahme gemacht. Das Motiv ist immer dasselbe – der Blick auf eine oberbayerische Landschaft. Und doch sind die Aufnahmen überraschend facettenreich.

Michael Ruetz: Die Bilder sind eine Antithese zur emsigen Reisefotografie, wie sie viele gängige Zeitschriften oder Tourismusprospekte betreiben … Aber auch an einem einzigen Ort, ganz gleich wo, können höchstdramatische Licht- und Himmelsphänomene auftreten, setzen Wetter, Wind und Wolken die Landschaft in Szene. – sueddeutsche.de/kultur

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1905 begegnete Rainer Maria Rilke im Garten von Rodin einer Buddha-Statue. Er war von ihr so beeindruckt, dass er drei Gedichte über Buddha schrieb, die in der deutschen Literatur einzigartig sind.
Was hat Rilke an der Gestalt des Buddha fasziniert? Welches Verhältnis hatte der Dichter zum Erleuchteten? Im Gespräch mit Lorenz Marti erzählt der Theologe und Rilke-Kenner Karl-Josef Kuschel die Geschichte eines einzigartigen Dialogs (SRF 29.5.2011).

BUDDHA

Als ob er horchte. Stille: eine Ferne …
Wir halten ein und hören sie nicht mehr.
Und er ist Stern. Und andre große Sterne,
die wir nicht sehen, stehen um ihn her.
O er ist Alles. Wirklich, warten wir,
daß er uns sähe? Sollte er bedürfen?
Und wenn wir hier uns vor ihm niederwürfen,
er bliebe tief und träge wie ein Tier.
Denn das, was uns zu seinen Füßen reißt,
das kreist in ihm seit Millionen Jahren.
Er, der vergißt was wir erfahren
und der erfährt was uns verweist.

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