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Archive for 19. Juni 2014

Von den Bergen des Himalaya bis tief in die Wüste des Sindh findet man ihre Grabmale. Sie sind Jahr für Jahr Pilgerstätte für Millionen Muslime, Hindus und Christen, die hierher kommen, weil sie den Geist und die Ideen dieses Islam verehren. Der größte Sufi-Dichter des 20. Jahrhunderts war Muhammad Iqbal. Er gilt als der „geistige Vater Pakistans“. Er studierte in Cambridge Jura, in Heidelberg die Werke Hegels und Nietzsches und wurde zu einem glühenden Kämpfer für einen Austausch der Kulturen und Religionen.

In seinem „Buch der Ewigkeit“ begibt er sich, begleitet von Dschellaleddin Rumi, dem bedeutendsten Sufi-Dichter des Mittelalters, auf die Reise. Ihr Sinn ist die Entdeckung des eigenen Wertes, der eigenen Ziele, des eigenen Selbst. Daneben hinterließ Iqbal auch bedeutende philosophische und politische Schriften, die seine noch immer aktuellen Ideen von einer modernen muslimischen Gesellschaft enthalten. 

Auf Muhammad Iqbal, Pakistans geistigen Vater und bedeutenden Philosophen des 20. Jahrhunderts, berufen sich bis heute Aktivisten verschiedener politischer Couleur, sodass er wohl auch für die Zukunft des Landes eine wichtige Rolle spielen wird.

Stephan Popp stellt den Denker vor – http://de.qantara.de/inhalt/muhammad-iqbal-ein-geist-der-ost-und-west-umfasst

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Elias Canetti_Träume (1)

Träume ertrage ich nur unberührt und ganz, als Geheimnis. Sie sind so fremd, daß man sie nur sehr langsam begreift. Die Träume anderer kann ich nur vereinzelt auffassen. Man nimmt sie zu sich, behutsam und mit Widerstreben.

Wehe dem Narren, der sie gleich deutet, er verliert sie und faßt sie nie wieder, sie welken, bevor sie ihm grün waren.

Die Provinz des Menschen – Carl Hanser Verlag – Seite 245

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Martin Parr IRELAND. Kenmare Fair. From 'Bad Weather'. August. 1982.

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In seiner Eröffnungsrede des Theaterfestivals „Parallel Lives“, die die Nachtkritik online stellt, fordert der Schriftsteller Ilija Trojanow, den Vergleich zwischen der NSA-Affäre und vergangenen Überwachungssystemen wie dem der Stasi zuzulassen. Für ihn ist es „schwer zu verstehen, wieso ein System, das von der Überlegenheit und fortwährenden Einhaltung seiner Werte derart überzeugt ist, einen solchen Vergleich, der ja zu seinen Gunsten ausfallen müsste, vermeiden will. Das Gegenteil wäre logisch, man müsste den Vergleich geradezu forcieren, um den Unterschied zwischen dem Unrecht der Stasi-Tätigkeit und dem Recht der heutigen Geheimdienstarbeit aufzuzeigen (obwohl die technischen Möglichkeiten viel größer sind). Wer jeden Vergleich im Keim zu ersticken versucht, der möchte nicht, dass wir Lehren aus der Geschichte ziehen.“

– schreibt der Perlentaucher: http://www.perlentaucher.de/9punkt/2014-06-19.html

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9682:ilija-trojanows-eroeffnungsrede-zum-dresdner-theaterfestival-parallel-lives-&catid=101:debatte&Itemid=84

 

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„Vor allem aber belegt das Deutschland-Dossier die enge Zusammenarbeit zwischen NSA und BND. Nicht nur abgefangene Informationen werden geteilt: Die NSA veranstaltet Lehrgänge, man zeigt sich gegenseitig Spähfähigkeiten und tauscht untereinander Überwachungssoftware aus. So haben die Deutschen das mächtige XKeyscore bekommen, die Amerikaner durften MIRA4 und VERAS ausprobieren.“ Hier eine Lektürehilfe zum Verständnis der Dokumente.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-dokumente-von-snowden-enthuellen-standorte-in-deutschland-a-975611.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/snowdens-deutschland-akte-alle-dokumente-als-pdf-a-975885.html

https://netzpolitik.org/2014/deutschland-akte-des-spiegel-wir-spiegeln-ueber-50-snowden-dokumente-mit-deutschland-bezug/

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zumindest hierzulande bekannt
vor allem durch seine Uebersetzung
des „Tibetanischen Totenbuches“.
Es ist  noch immer die „orale Tradition“
die die Einnerung an Zwerge, Feen,
Elfen und andere „Märchengestalten wach hält
und davon erzählt, dass „märchenhafte“
Begegnungen auch heute noch erlebar sind.

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