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Archive for 8. Mai 2014

In het kader van de meerjarige manifestatie Jheronimus Bosch werd op 6 november 2010 onder de naam Bosch Requiem 2010 een concert gegeven door Cappella Pratensis onder leiding van Bo Holten. Dit professionele vocale ensemble zong ondermeer de Missa pro fidelibus defunctis van Pierre de la Rue, een tijdgenoot van Jheronimus Bosch.

Het complete concert, gecombineerd met een boek, is verkrijgbaar op DVD via de boekhandel. Informatie over Cappella Pratensis is te vinden op http://www.cappellapratensis.nl

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https://www.youtube.com/watch?v=QkC6Xzztti8#t=45

http://www.cobra.be/cm/cobra/videozone/archief/muziek/1.1064413

 

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(alte Notizen) – Meine Protagonisten sind Kohlmeisen, Blaumeisen, Sumpfmeisen, langgeschwänzte Meisen und Haubenmeisen. Dann und wann werden sie von ein paar hitzigen Kleibern (blauer Rücken und orangefarbene Brust) mit ihrem sehr kurzen Stützschwanz und Spechtschnabel verjagt. Das scheue Rotkehlchen (hinsichtlich der eigenen Familie so intolerant und selbstsüchtig wie jedes andere Individuum) wagt nur sporadisch, ein Korn aufzupicken, aber verschwindet schleunigst, sobald eine Meise auf dem Futterplatz auftaucht. Einen Buntspecht habe ich noch nicht gesehen; der kommt erst später in der Wintersaison. Einfältige Amseln und Finken stehen unten und begnügen sich mit den Körnern, die herabfallen, und es fällt eine ganze Menge herab: besonders die Kleiber sind grob, ungezogen und unordentlich wie echte Piraten. So gibt es geradezu einen Regen von Körnern, wenn sie auf dem Futterplatz einfallen. Das Picken mit dem Kopf nach unten hängend, umso die aufgefädelten Erdnüsse zu erwischen, müssen die Meisen jedes Jahr von neuem lernen. Zu Beginn versuchen sie, flügelschlagend, über der hin- und herschaukelnden Nuss im Gleichgewicht zu bleiben. Aber offenbar können sie nicht flügelschlagend picken oder pickend mit den Flügeln schlagen. Und zum Schluss machen sie die Entdeckung, dass eine Erdnuss am besten mit dem Kopf nach unten zu picken ist …

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„Da war keine Blume zu klein, sie wurde befragt und musste sagen, was sie wusste. Kein Käfer war zu gering; er lebte doch immerhin mittendrin, und man konnte eine Menge von ihm lernen. Nicht nur die Bäume, Büsche und Blumen kannte man; es war eine fortwährende Volkszählung der gesamten Einwohnerschaft des Gartens im Gange und ein jeder Vogel, der sich vorübergehend in den Efeumauern aufhielt, musste angemeldet werden. Man hielt offenes Haus und machte, was die Gäste anbetrifft, keine Ausnahme. Spinnen, mit Eiersäcken beladen, gingen aus und ein; Fliegen und Falter, Ameisen im Arbeitsrock und vornehme Käfer im grünen, golden schimmernden Staatsfrack. Und schließlich verkehrte man, in aufgeklärter Weise, auch mit den Gespenstern dieser kleinen Welt, den Larven. Man zitierte sie aus ihrem Grabe und sie kamen, mumienhaft, wie in unzähliger Bänder eingebunden, lang schmal und mit verschleierten Gesicht, man durfte sie nicht übergehen, denn sie wussten am meisten von der Zukunft“.

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