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Archive for 27. April 2014

Der fühlt sich da wie in einem verzauberten Walde; er hört die unterirdischen Quellen melodisch rauschen; er glaubt manchmal, im Geflüster der Bäume, seinen eigenen Namen zu vernehmen; die bleitblättrigen Schlingpflanzen umstricken manchmal beängstigend seinen Fuß; wildfremde Wunderblumen schauen ihn an mit ihren bunten sehnsüchtigen Augen; unsichtbare Lippen küssen seine Wangen mit neckender Zärtlichkeit; hohe Pilze, wie goldne Glocken, wachsen klingend empor am Fuß der Bäume; große schweigende Vögel wiegen sich auf den Zweigen und nicken herab mit ihren klugen langen Schnäbeln; alles atmet, alles lauscht, alles ist schauernd erwartungsvoll: – da ertönt plötzlich das weiche Waldhorn, und auf weißem Zelter jagt vorüber ein schönes Frauenbild mit wehenden federn auf dem Barett, mit dem Falken auf der Faust …

… weißem Zelter? – http://www.heinrich-heine.net/schuled2.htm – Die romantische Schule – Erstes Buch +2 +3 + Anhang

wo wir dabei sind: – http://www.literaturnische.de/Trakl/nach.htm . – Georg Trakl: Der dichterische Nachlass

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Unter allen Lebewesen scheint der Mensch das einzige zu sein, das um der Zerstörung willen zerstört – als Selbstzweck,

wie es der finnische Psychoanalytiker Martti Siirala nannte. (1985) (via Arno Gruen)

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