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Archiv für die Kategorie ‘Philosophie’

Die beiden Hauptformen des Daoismus sind der philosophische und der religiöse Daoismus. Beide sind in der Praxis jedoch eng miteinander verbunden.  Philosophischer Daoismus Der Daoismus ist neben dem Konfuzianismus die bedeutendste Strömung in der chinesischen Philosophie. Er geht im wesentlichen auf die rund 2500 Jahre alten Texte des legendären Laotse (und Dschuangtse) zurück. Ob Laotse als [...]

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Wu wei

Max Kaltenmark: (Wu-wei) Das heißt wörtlich „Nichtvorhandensein von Tun“, „Nichttun“. Doch ebensowenig wie wu ein absolutes Nichts bezeichnet, wird mit wu wei ein Ideal des absoluten Nichtstuns, der absoluten Aktionslosigkeit ausgedrückt. Im Gegenteil, wu wei entspricht einer im höchsten Grade wirkkräftigen Haltung, aus der jede Wirkung möglich ist Wer sich dem Studium widmet, wächst jeden [...]

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Mircea Eliade

„Ich hatte genügend indische Philosophie studiert, um zu wissen, wie schwer es ist, sich von einer Illusion zu befreien, um aus einem Traum aufzuwachen. In den wenigen Augenblicken geistiger Klarheit wusste ich ganz genau, dass ich mich von meinen eigenen Traumvisionen hatte betören lassen. Ich hatte mich von Wunschvorstellungen bestricken lassen, und nun blieb mir [...]

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Agnes Heller

“Ursprünglich hatte ich Physik studieren wollen und auch Vorlesungen über Relativitätstheorie besucht. Bis mich mein Freund zu Lukacs’  Vorlesung über die philosophische Kultur von Kant bis Hegel mitnahm. Und da saß ich und verstand kaum einen Satz, doch ich wusste, dass es das wichtigste war, was ich je gehört hatte, und das ich es begreifen [...]

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Das Übersinnliche ist das Sinnliche und Wahrgenommene, gesetzt, wie es in Wahrheit ist; die Wahrheit des Sinnlichen und Wahrgenommenen aber ist, Erscheinung zu sein. Das Übersinnliche ist also die Erscheinung als Erscheinung.

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Der Sinn der Welt muß außerhalb ihrer liegen. In der Welt ist alles wie es ist und geschieht alles, wie es geschieht; es gibt in ihr keinen Wert – und gäbe es einen, so hätte er keinen Wert. Wenn es einen Wert gibt, der Wert hat, so muß er außerhalb alles Geschehens und So-Seins liegen. Denn alles [...]

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„Diesen Weg geht niemand an diesem Herbstabend“. Das Haiku bedeutet soviel wie: „Es gibt nur einen Weg“. – „Kokon Muni No Michi“. Die wörtliche Übersetzung von Kokon bedeutet „Vergangenheit und Gegenwart“, was soviel besagt wie: „vom anfangslosen Anfang bis zum endlosen Ende“. Muni No Michi bedeutet einen Weg, nicht zwei oder drei Wege. Dieses Dharma [...]

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„Die Leere und der Uranfang sind eins, denn sind wir in der Leere, dem Einen, ist da kein Raum für sprachlichen Ausdruck mehr. Sprechen wir von dem Einen, dann wird das Eine zum Objekt, während wir das Subjekt sind, und das Eine existiert nicht mehr in seiner höheren Einheit. Zu wissen, dass wir in dem [...]

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“Wir sind Sensualisten, solange wir Kinder sind. Idealisten, wenn wir lieben und in den geliebten Gegenstand Eigenschaften legen, die nicht eigentlich darin sind. Die Liebe wankt, wir zweifeln an der Treue, und wir sind Skeptiker, ehe wir es glaubten. Der Rest des Lebens ist gleichgültig, wir lassen es gehen, wie es will und endigen mit [...]

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Kuo Hsi (Erhabene Bilder von Wald und Strom):„ Aus welchen Gründen quillt hoch gesinnter Menschen Liebe zu den Landschaftsbildern? Der Mensch ist seiner wahren Natur gemäß gerne in seinem Garten voller Anhöhen und Bäche, deren Wasser lieblich klingend zwischen den Steinen hinabgleitet. Welche Freude bereitet einem schon der Anblick eines Fischers, der im einsamen Nachen [...]

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