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Archiv für die Kategorie ‘Literatur’

Eine Kolumne von Sascha Lobo Noch nie war das Nichterledigen eigentlich drängender Aufgaben leichter als heute. Das Internet beschert chronischen Aufschiebern unendliche Möglichkeiten der Selbstablenkung. Prokrastination, Trödeln, ist keine neue Erfindung – wie man von einem ihrer Großmeister lernen kann. … Es ist leider unwahrscheinlich, dass der ewige König der Aufschieber, der unerreichte und unerreichbare Großprokrastinator Wolfgang [...]

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Khalil Gibran

Der Dichter (Auszug) Ein Einsamer ist er, unscheinbar gekleidet, der von der Schönheit lebt; im Schoße der Natur lernt er von der Schöpfung; in der Stille der Nacht wacht er und wartet auf die Eingebung des Geistes. Er ist ein Sämann, der die Samen seines Herzens aussät in Gärten der Gefühle, wo sie reiche Frucht [...]

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“Wenn die Erde spiegeln könnte wie das Wasser, würden wir in den Kornfeldern nach den Sternen haschen.” Hans Jürgen von der Wense Unverträumt träumen [von Michael Lissek] – wense

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Von Florian Ehrich Als einer der bedeutendsten Dramatiker seiner Zeit prägte August Strindberg entscheidend das moderne Theater. Der schwedische Dichter galt als unbarmherziger Wahrheitsfanatiker, der für sein Werk keine Indiskretionen über sich oder seine Mitmenschen scheute. “Der ungeheure Strindberg. Diese Wut, diese im Faustkampf erworbenen Seiten …” Franz Kafkas Tagebucheintrag offenbart die Wucht, die das [...]

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Auf dieser Seite bringe ich in ungefähr zweimonatlichem Abstand jeweils einen früheren Text von mir. Dieses Mal:    GESUCHT: WEISE GROSSVÄTER Als Siebzehnjähriger las ich den Roman „Der Verzweifelte“ von Léon Bloy (1846-1917). Der französische katholische Schriftsteller hat darin viel Autobiografisches eingearbeitet. Er lebte in unvorstellbarer Armut und verfocht mit prophetischem Pathos eine derart radikale Konsequenz des [...]

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Zen als Antwort Wehe dieser verderbten Zeit Des vollendeten Unglaubens! Die Menschen lassen sich, Der Tugend bar, Jetzt kaum mehr bessern. Zu lange sind sie verlassen vom Heiligen, Und tief hat sich eingefressen in sie Das falsche Denken. Da die Wahrheit so schwach ist, Herrscht in Ihnen der Teufel. Und Verbrecher und Feinde der Wahrheit [...]

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„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie die Künstler internierten, habe ich geschwiegen: ich war ja kein Künstler. Als [...]

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WALDEN

By Henry David Thoreau http://www.gutenberg.org/files/205/205-h/205-h.htm

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John Lennon

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Proverb is a musical composition by Steve Reich for three sopranos, two tenors, two vibraphones, and two electric organs. It is set to a text by Ludwig Wittgenstein.[1] It was written in 1995 and was originally intended for The Proms and the Utrecht Early Music Festival. It was premiered at Alice Tully Hall in New [...]

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Keltisches Gedicht

aus Connaught um das Jahr 670 nach Christus: „Ich habe eine Hütte im Wald, niemand weiß das als der Herr, mein Gott; die eine Wand ist eine Esche, die andere ein Haselstrauch, und ein großer Farnbusch ist die Tür. Die Türpfosten sind aus Heidekraut, und der Balkon aus Geißblatt; und der dichte Wald ringsum liefert [...]

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