Grausame Vorgänge in Gebäude 22.22 auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf: Möglichst wenige Menschen sollen erfahren, was in der Tierversuchsanstalt der Uni vor sich geht. Lokale Tierschützer protestieren – unter anderem am Freitag um 14 Uhr.
Es ist ein bestialischer Gestank, der an manchen Tagen aus dem Gebäude 22.22 auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität (HHU) dringt. Der Zugang zu dem grauen, eingezäunten Betonklotz ist gesichert, die Fenster teilweise abgehängt. Möglichst wenige sollen erfahren, was dort vor sich geht.
Am Freitag, 27. April, um 14 Uhr wird es dort allerdings eine Protestkundgebung von lokalen Tierrechtlern geben. Denn es ist die Tierversuchsanstalt der Uni, dort werden Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Hühner, Katzen, Hunde, Schweine – und nach Augenzeugenberichten bis mindestens ins Jahr 2005 auch Affen – gehalten. Eingepfercht in Zwinger und Käfige, verteilt auf Zwischenetagen, da auf den Hauptetagen die Studenten lernen.
Wie viele Tiere dort genau ein unwürdiges, artfremdes Leben führen müssen, ist nicht zu erfahren > www.derwesten.de
http://www.paktev.de/index.php?artnr=415
Keine Kosmetik, keine Medikamente mehr, kein Fleisch – das war meine persönliche Weise, Tierleid nicht zu unterstützen. Aber ansonsten: weggeschaut hab ich schon. Bestimmte unangenehme Dinge auszublenden ist so viel leichter, als hinzuschauen. So habe ich auch zuerst gezögert, deinen Beitrag überhaupt anzuklicken und schon gar die verlinkten Seiten. “Was soll ich schon tun”, hab ich mir früher immer traurig gedacht und mit meinem Alltagsgeschäft weitergemacht. Aber es gibt Leute, die man dabei unterstützen kann, die Tiere aus unwürdigen Bedingungen rauszuholen und die in ihren Infobroschüren Fragen beantworten, wie: “»Woran soll man denn sonst testen?« Moderne Forschungsmethoden ohne Tierversuche”. Deinen Artikel hätte ich jetzt gern “reblogged”, wenn da WP nicht so viele html-Fehler produzieren würde. Aber weiterreichen kann ich die Infos. Danke Ralph.
[...] Keine Kosmetik, keine Medikamente mehr, kein Fleisch – das war meine persönliche Weise, Tierleid nicht zu unterstützen. Aber ansonsten: weggeschaut hab ich schon. Bestimmte unangenehme Dinge auszublenden ist so viel leichter, als hinzuschauen. So habe ich auch zuerst gezögert, deinen Beitrag überhaupt anzuklicken und schon gar die verlinkten Seiten. “Was soll ich schon tun”, hab ich mir früher immer traurig gedacht und mit meinem Alltagsgeschäft weitergemacht. Aber es gibt Leute, die man dabei unterstützen kann, die Tiere aus unwürdigen Bedingungen rauszuholen und die in ihren Infobroschüren Fragen beantworten, wie: “»Woran soll man denn sonst testen?« Moderne Forschungsmethoden ohne Tierversuche”. Deinen Artikel hätte ich jetzt gern “reblogged”, wenn da WP nicht so viele html-Fehler produzieren würde. Aber weiterreichen kann ich die Infos. Danke Ralph. [...]
Gerne GG! Ich bin nicht besser. Vor allem hinschauen!? Ungeschützt das Leiden anderer in sich aufzunehmen, macht krank. In der Regel hält man/frau das nicht aus. Aber wach zu bleiben, immer bewusst zu sein; weiterzumachen, wie Beckett sagt, was bleibt als weiterzumachen? – Wenn auch die Welt um einen herum immer ver-rückter wird. Ich las vor langer Zeit: “Alles was mich umbringt, macht mich stärker”.
Für mein Gefühl entfernen wir uns allmählich wieder von der Freiheit? Wer denn, wenn nicht wir, hält dagegen?
“Ungeschützt das Leiden anderer in sich aufzunehmen, macht krank”, sagst du. Unbenommen. Das hat mich an das Zitat von Safi Nidiaye erinnert, das du neulich gepostet hast: “Wenn man nie in sich selber erlebt hat, dass man ein furchtbares Gefühl ganz und gar zulassen und das überleben kann, dann kann man natürlich auch die furchtbaren Gefühle anderer nicht zulassen und mitfühlen….” Dann ist es eine Gefährdung. Das ganze Leben ist gefährlich und doch möglich
Safi N? Kommt Morgen. Ich hatte es vergessen und den Namen unter “Sufis” abgespeichert. Aber sie ist eine Frau und sie lebt.
Ich habe zwei Seiten über sie gefunden. Ihre Homepage ist aussagefrei und nicht so interessant. Aber sie? Respekt!