Einmal im Jahr, wenn die Bambuspflanzen ihre ersten kleinen Blätter nach draußen recken, startet in Südkorea die neue Erntesaison. Vier bis sechs Wochen lang ziehen Erntehelfer über die Felder. Stück für Stück pflücken sie mit der Hand die grünen Blättchen und verwandeln sie in die Zutaten für den Bambustee – seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin, die langsam aber sicher auch ihre Kreise im Westen zieht.
Und das nicht ohne Grund. Eine wichtige Information für viele Menschen, die mit normalem Tee Schwierigkeiten haben: Bambustee enthält kein Tein und ist damit ideal für alle, die empfindlich auf diesen Reizstoff reagieren, sowie für Kinder. Selbst wenn man ihn spätabends trinkt, lässt er einen ganz ruhig schlafen. Doch Bambustee, auch “grünes Gold” genannt, bietet noch mehr: Er ist reich an Kieselsäure, Magnesium, Kalzium und Eisen und versorgt so den Körper mit allen wichtigen Mineralien und Spurenelementen. Gleichzeitig schützen seine Antioxidantien die Zellen, und er senkt den Cholesterinspiegel. Noch ein Vorteil: Die luftgetrockneten und sanft gerösteten Blätter oxidieren ganz langsam. Der Geschmack bleibt lange erhalten. Den Tee mehrmals aufzugießen ist kein Problem, denn das Aroma verschwindet nicht schon beim ersten Mal. Das macht ihn sehr ergiebig. Human News
